Sonstige Veranstaltungen
Informationen erhalten Sie im Bildungsmanagement
T +43 5574 48787-22
bildung(at)connexia.at
Lernergebnisse – die Teilnehmenden
- erlernen die theoretischen Grundlagen für die Anwendung einer Unterdrucktherapie.
- lernen die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und Geräte kennen.
- lernen durch praktische Übung das Anlegen einer Unterdrucktherapie.
Referentin Sandra Dietrich, MSc, APN, DGKPin, Pflegerische Leitung der Fachgruppe Wundmanagement im Landeskrankenhaus Feldkirch
Zielgruppe Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege mit Kompetenz und Erfahrung in der chronischen Wundversorgung, Fachärzt*innen für Allgemeinmedizin im
niedergelassenen Bereich
Termin Donnerstag, 22. Januar 2026, 13 bis 17 Uhr (4 UE)
Ort Panoramasaal, Landeskrankenhaus Feldkirch
Kosten 80 Euro
Anmeldung
Anmeldung ist beendet
Unsere Fortbildung „Basis Einführung Gerontopsychiatrische Pflege und deren spezielle Situationen“ ist an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und unterstützt Sie in der Erfüllung der Anforderungen des täglichen Lebens im Pflegeheim. Wir arbeiten mit namhaften Referent*innen zusammen, die konkrete Abläufe und Problemstellungen aus Ihrem Praxisalltag aufgreifen.
Die Verantwortung einer Pflegefachperson für gerontopsychiatrisch erkrankte Bewohner*innen in den Pflegeheimen ist sehr hoch – dies gilt auch für die erforderliche Kompetenz und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden.
Inhalt
- Akute Verwirrtheit / Delir
- Depressives Erleben und Suizidalität
- Halluzinationen und Wahn
- Sensorische Deprivation: ständiges Rufen und Fragen
- Stark ablehnendes/abwehrendes Verhalten zum Selbstschutz
- Bipolarität, Manie und übergriffiges Verhalten
- Demenz und der Umgang mit herausforderndem Verhalten:
z.B. Ablehnung pflegerischer Handlungen, Unruhezustände, Hin- und Weglauftendenzen
Schwerpunkte der Fortbildung
- Stärkung der Toleranz, demgegenüber Person-Sein zu dürfen, auch wenn dies "anders" erscheint im institutionellen Rahmen. Mit den Betroffenen (Bewohnende und deren Angehörige) eine professionelle Beziehung eingehen können.
- Eine genaue Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe während alltäglicher Verrichtungen trainieren, körperliche und auch psychische Veränderungen sensibel aufnehmen und präzise dokumentieren.
- Basis-Kenntnisse über physiologische und pathophysiologische Veränderungen sowie Kenntnisse über die psychischen und neurologischen Veränderungen und deren Bedeutung für die pflegerische Versorgung werden vermittelt.
- Die Pflegefachpersonen sind in der Lage, bei herausforderndem Verhalten nach Ursachen zu forschen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.
- Das Bewusstsein über die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischem Hilfsbedarf schärfen.
- Biografische Kenntnisse sowie eine hohe Sensibilität und Neugierde für das gelebte Leben und die Zeit, an die sich die Bewohner*innen am besten erinnern, fördern. Verständnis dafür wie diese Erlebnisse und Erfahrungen die Person geprägt hat erreichen.
- Die Kommunikation mit den Bewohner*innen spielt eine große Rolle und erfordert sowohl Einfühlungsvermögen als auch Kenntnisse über verbale und nonverbale Kommunikations- und Interaktionsformen.
- Die Basis-Grundlagen der Psychopharmaka-Therapie im Alter werden vermittelt.
- Die Pflegepersonen können die Angemessenheit und die Effektivität der geplanten Maßnahmen beurteilen und evaluieren.
Referentin Prof.in Dr.in phil. Veronika Schraut, Pflegeconsult - für Menschen in der Pflege
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termine Donnerstag, 5. Februar 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE) + Freitag, 6. Februar 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 16. Jänner 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Für Menschen mit Demenz sind Beziehungen entscheidend. Eine personenzentrierte Haltung, wie sie im Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege bei Menschen mit Demenz“ des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) beschrieben wird, kann die Beziehung zwischen den handelnden Personen und dem Menschen mit Demenz erhalten oder fördern.
Da aktuell zu der Beziehungsgestaltung von Menschen mit Demenz kein standardisiertes Assessment empfohlen werden kann, um die subjektive Lebensqualität zu erfassen, sind wertfreie, teamgestützte und objektive Verhaltensbeobachtungen unerlässlich. Durch regelmäßigen kollegialen Austausch, Reflexion, Dokumentation, Evaluation und die Anpassung von Maßnahmen kann ein Umfeld entstehen, in dem Menschen mit Demenz respektvoll wahrgenommen, einfühlsam begleitet und Beziehungen zunehmend gefestigt werden.
Teilnehmer*innen der Betreuung und Pflege erlernen den Beziehungsbedarf von Menschen mit Demenz in Teamarbeit besser zu erkennen und dessen person-zentrierte Interaktions- und Kommunikationsangebote abzuleiten. Hierbei werden die Planung und Dokumentation von beziehungsgestaltenden Angeboten als notwendiges Instrument zur Gestaltung professionellen pflegerischen und betreuerischen Handelns wahrgenommen.
Inhalt
- Ziele & Nutzen der Planung und Dokumentation
- Was braucht es dazu? Wo liegen die Schwierigkeiten? Was hilft uns?
- Haltung, Verständnis, Perspektivenwechsel, Kompetenz & Wissen
- Beobachten → Erkennen → Benennen
- Gemeinsam Reflektieren & Austauschen & Verstehen → Planen
- Durchführen
- Wertfreie & Objektive Verlaufsbeobachtungen
- Überprüfen (Evaluieren)
Referent Tobias Münzenhofer - Fachpfleger für Gerontopsychiatrie, Gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termin Mittwoch, 25. Februar 2026, 09.30 bis 17.30 Uhr (8 UE)
Ort Hotel Messmer
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, 21. Jänner 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Führung in der Pflege bedeutet heute, die pflegerische Arbeit auf gerontopsychiatrische Bewohner*innen auszurichten.
Dies gelingt, wenn sich alle im Sinne der person-zentrierten aktiv daran beteiligen.
Dafür sind Beziehungspflege, flexible Lösungen und wertschätzende Kommunikation erforderlich.
Unsere 2-tägige Online-Fortbildung „person-zentrierte Führung und Leitung“ für Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen unterstützt Sie dabei, Ihre Rolle bewusst und praxisnah zu entwickeln.
Ihre Mehrwerte
- Einschätzung/Skalierung der Ausgangssituation für die eigene Einrichtung
- Reflexion der eigenen Führungskompetenzen
- Entwicklung konkreter Ziele und Umsetzungsschritte für Ihre Einrichtung
- Austausch mit Kolleg*innen und kollegiale Beratung
- Begleitung zwischen den Fortbildungstagen mit Impulsen und Rückfragemöglichkeit an den Referenten
Inhalt
- Grundlagen der person-zentrierten Führung und Interaktion
- Analyse des Entwicklungsstands Ihrer Einrichtung bzw. Ihres Bereichs
- Eigenen Führungsstil reflektieren und Sandwich-Position konstruktiv nutzen
- Kommunikationsmethoden praxisnah erleben
- Reflexion der gemachten Erfahrungen aus Tag 1
- Gesprächsführung, ziel- und lösungsorientierte Fragetechniken aus der humanistischen Psychologie und systemischen Arbeit
- Motivation, Förderung und Delegation (z.B. in Mitarbeitergesprächen)
- Führungsrolle und Partizipation der Mitarbeiter*innen
- Wirkung der Teamkultur
- Kollegiale Beratung sowie lösungsorientierte Fallbesprechung
- Abschluss mit Auswertung und Zielvereinbarung
Referent Georg Vogel - Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Supervisor DGSv, Coach DGfC, Mediator BM
Zielgruppe Pflegedienstleitungen und Wohnbereichsleitungen
Termin Dienstag, 3. März 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE) und Donnerstag, 25. Juni 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Videokonferenzformat Zoom-Videokonferenz
Beitrag 270 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 30. Jänner 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Veranstaltung 2646002
In der palliativen Betreuung sind neben der körperlichen auch die psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse und Wünsche von Bedeutung. An diesen orientiert sich die Begleitung und Behandlung. Im Seminar wird das patientenorientierte Raster SENS® zur Erfassung, Therapieplanung und Evaluation vorgestellt. Dieses orientiert sich an zentralen Themen von Palliative Care und liefert hilfreiche Daten für eine deutlich zielgerichtetere palliative Begleitung im Vergleich zu herkömmlichen Assessmentbögen. In der Anwendung und Umsetzung ist es einfach und praktisch.
Lernergebnisse – die Teilnehmenden
- vertiefen ihr Verständnis von Palliative-Care-Prinzipien.
- lernen, die Therapieplanung für palliative Maßnahmen zu spezifizieren.
- werden in das SENS®-Raster eingeführt.
- erkennen die Verbesserung im Vergleich zu herkömmlichen Assessmentbögen.
- entwickeln Fähigkeiten, das Raster in der Praxis anzuwenden.
Referentin Monica Fliedner, Pflegeexpertin MSN, Master in Palliative Care, PhD, Co-Leitung Palliative Care am Inselspital Bern, CH
Zielgruppe HPC Beauftragte in der Hauskrankenpflege, Pflegepersonen mit Abschluss Palliativlehrgang
Termin Montag, 9. März 2026 von 14 bis 17.30 (4 UE)
Ort Bildungshaus Batschuns
Beitrag 100 € pro Person (inkl. 10 % USt.)
Anmeldung
maximal 30 Personen
Eine präzise Pflegediagnostik und der Advanced Nursing Process (ANP) bilden ein zentrales
Instrument, um den Pflegebedarf strukturiert zu erfassen, individuelle Pflegeinterventionen
abzuleiten und Pflegeergebnisse transparent zu evaluieren.
Ziel dieser Fortbildung ist es, die Handlungssicherheit aller Teilnehmenden zu erhöhen, die Qualität der Pflegeprozesse zu verbessern und einen gemeinsamen professionellen Standard für die Dokumentation und Entscheidungsfindung in der Pflege zu etablieren.
Inhalt
• Pflegediagnostischer Prozess
• Definition und Inhalte des Advanced Nursing Process inklusive dessen Dokumentation
• Arten und Schreibweisen von (NANDA-I) - Pflegediagnosen
• Einblick in die Pflegeklassifikationssysteme
• Pflegesensitive Patientenergebnisse (= Pflegeziele) und Pflegeinterventionen, innere Kohärenz im Advanced Nursing Process
• Pflegebericht inklusive formaler und informeller Evaluation sowie ausnahmeorientierte Dokumentation
• Praktische Übungen
Referentin Univ. Ass.in Dr.in Claudia Leoni-Scheiber, MScN, MSc Pflegepädagogin und -wissenschaftlerin
Zielgruppe Diplomiertes Pflegefachpersonal
Termin Donnerstag, 9. April 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE) + Freitag, 10. April 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 60 € pro Person (inkl. 10% USt.)
Mitzubringen Fallbeschreibung inklusiver anonymisierten Pflegeplanung und Pflegebericht, Pflegediagnosehandbuch: idealerweise Pflegediagnosen und Pflegemaßnahmen von Doenges/ Moorhouse/ Murr oder NANDA-I.
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 13. März 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Die Betreuung älterer Menschen stellt eine immer wichtigere Aufgabe in unserer Gesellschaft dar. Besonders im Umgang mit älteren Menschen, die uns mit ihren psychisch veränderten Verhalten begegnen, sind einfühlsame Kommunikation und ein tiefes Verständnis für ihre besonderen Bedürfnisse erforderlich.
Diese Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende (ohne formale Pflegeausbildung), die im Pflegeheim arbeiten und mehr über die gerontopsychiatrische und palliative Begleitung erfahren möchten.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihr Wissen zu erweitern und mehr Sicherheit im Umgang mit älteren Menschen mit besonderem Verhalten und Bedürfnissen im Pflegeheim zu erlangen.
An diesem Tag gewinnen Sie grundlegende Erkenntnisse über psychische so wie emotionale Bedürfnisse und Reaktionen ältere Menschen im Pflegeheim.
Inhalt
- Vermittlung grundlegender Erkenntnisse über die psychischen und emotionalen Bedürfnisse und Reaktionen älterer Menschen in Pflegeheimen
Referent Tobias Münzenhofer
Zielgruppe Küchenpersonal, Mitarbeiter*innen des Empfangs und der Verwaltung, die im Alltag direkten Kontakt mit Bewohner*innen haben
Termin Mittwoch, 22. April 2026, 9.30 bis 17.30 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 75 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 27. März 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Die Betreuung älterer Menschen wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Gerade im Umgang mit älteren Menschen, die sich aufgrund psychischer Veränderungen anders verhalten, sind einfühlsame Kommunikation und ein tiefes Verständnis für ihre besonderen Bedürfnisse erforderlich. Diese Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende ohne formale Pflegeausbildung, die in einem Pflegeheim arbeiten und mehr über die gerontopsychiatrische und palliative Begleitung erfahren möchten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu erweitern und mehr Sicherheit im Umgang mit älteren Menschen mit besonderen Verhaltensweisen und Bedürfnissen in Pflegeheimen zu erlangen.
- Am 1. Tag erlangen Sie grundlegende Erkenntnisse über die psychischen und emotionalen Bedürfnisse und Reaktionen ältere Menschen in Pflegeheimen.
- Am 2. Tag erhalten Sie Antworten und Betreuungstechniken, die Ihren und den Alltag der Bewohner*innen zu erleichtern.
- Der 3. Tag findet einen Monat später als Refresher statt. Dabei werden eigene Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse aufgearbeitet. Dies erfolgt unter anderem in Form von Fallbesprechungen.
Inhalt
- Vermittlung grundlegender Erkenntnisse über die psychischen und emotionalen Bedürfnisse und Reaktionen älterer Menschen in Pflegeheimen
- Kennenlernen und Anwenden von Betreuungstechniken, um die Arbeit im Alltag mit Bewohner*innen zu erleichtern
- Aufarbeitung der Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse der Teilnehmer*innen durch Fallbesprechungen
Referent Tobias Münzenhofer
Zielgruppe Heimhilfepersonal, Hilfskräfte wie Praktikant*innen, Soziale-Berufs-Orientierung, Zivildiener, Präsenzkräfte
Termine
Donnerstag, 23. April 2026, 9.00 bis 17.00 Uhr (8 UE)
Freitag, 24. April 2026, 9.00 bis 17.00 Uhr (8 UE)
Dienstag, 16. Juni 2026,9.30 bis 17.30 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 27. März 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Ein Garten ist mehr als nur ein Ort der Erholung. Er kann Menschen mit Demenz Sinneserfahrungen, Orientierung und ein Gefühl von Heimat vermitteln.
In dieser Fortbildung lernen Sie, wie Sie gärtnerische Tätigkeiten gezielt nutzen können, um Erinnerungen zu wecken, Begegnungen zu schaffen und den Alltag zu bereichern.
Inhalt
- Natur und Mensch im Alltag einer Pflegeeinrichtung
- „Sinn“-hafte Tätigkeit im Garten: Übungen für die fünf Sinne
- Grundsätze der Gartengestaltung für Menschen mit Demenz
- Ziele und Struktur einer Garten - stunde
- Geeignete Pflanzen und gärtne - rische Aktivitäten im Sinnesgarten
- Workshop „Planen einer Garten - stunde“ in Kleingruppen
- Den „Garten ans Bett“ bringen: naturgestützte Interventionen auf kleinem Raum
- Reflexion eigener Projekte: Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten in Sinnes- und Therapiegärten
Schwerpunkte der Fortbildung
Die Teilnehmenden lernen, den Garten als therapeutischen Raum zu nutzen, um beispielsweise Menschen mit Demenz oder andere Betreute, denen dies Freude bereitet, zu unterstützen. Sie erwerben praktische Kenntnisse zur Auswahl geeigneter Pflanzen und Aktivitäten, die individuell angepasst und auch auf kleinem Raum umgesetzt werden können.
Durch einfache, sinnvolle Tätigkeiten sollen Begegnungen, Erinnerungen und das Wohlbefinden gefördert werden – sei es im Garten, auf der Fensterbank oder direkt am Bett.
Referentin Stefanie Hermann
Zielgruppe Personen die in der direkten Begleitung, Betreuung und Pflege tätig sind.
Termin Freitag, 24. April 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Sozialzentrum Rankweil, Klosterreben 4, 6830 Rankweil
Beitrag 250 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 27. März 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Person-zentrierte Pflege gelingt nur dort, nicht nur bei der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz, wo Führungskräfte klare Strukturen schaffen, Visionen lebendig halten und konsequent eine wertschätzende Haltung vorleben.
Für eine person-zentrierte Pflege bedarf es daher einer person-zentrierten Führung. Um dafür als Motor in ihrer Einrichtung tätig werden zu können, besteht eine wichtige Voraussetzung darin, die Schlüsselfaktoren und Indikatoren zu kennen.
Geschäftsführungen und Heimleitungen haben es in ihrer Hand, ob geprägt durch eine lebendige Vision, Kultur, Atmosphäre und klare Strukturen, dies in der Einrichtung Wirklichkeit ist.
Oft leisten Sie bei personellen oder finanziellen Engpässen den Spagat und tragen zugleich dafür Sorge, dass wertschätzender, einbeziehender, person-zentrierter Umgang mit Bewohner*innen in der Einrichtung möglich wird.
Unsere Online-Fortbildung „person-zentriertes Führen und Leiten“ für Geschäftsführungen und Heimleitungen unterstützt Sie dabei, diesen Ansatz praxisbezogen in ihrem Organisationskontext zu entwickeln und berücksichtigen.
Das VIPS-Modell person-zentrierter Pflege nach Brooker liefert dafür ein bewährtes Fundament: Es stellt Wertebasis, individuelle Bedürfnisse, Perspektivübernahme sowie soziale Einbindung der Umgebung in den Mittelpunkt, und ist zugleich die Grundlage der Organisationsanalyse. Es kann als gutes Instrument für Strategieprozesse herangezogen werden. Daraus lassen sich Kernaspekte einer stimmigen und zukunftsweisenden Führungskultur ableiten: Führen auf Augenhöhe, Anerkennung, Partizipation, Vertrauen und eine konstruktive Fehlerkultur.
Hinweis
Besonders wirksam wird die Fortbildung, wenn eine Pflegedienstleitung oder Wohnbereichsleitung aus Ihrer Einrichtung an der parallel stattfindenden zweitägigen Fortbildung „person-zentriertes Führen und Leiten“ teilnimmt. So entsteht Konsistenz im Vorgehen – und ein gemeinsamer Aufbruch in eine person-zentrierte Führungskultur.
Inhalt
- Person-zentrierte Führung mit den Aspekten der Strategie, Struktur, Kultur als institutionelle Aufgabe erkennen und nutzen
- Wertschätzende Kultur des Umgangs, Führungskultur und -instrumente für das Konzept person-zentrierter Führung
- Organisationsanalyse, Entwicklungsstand der eigenen Einrichtung gemäß VIPS-Modell
- Schlüsselfaktoren und Indikatoren für die person-zentrierte Führung identifizieren
- Person-zentrierte Führung in der Kommunikation mit den eigenen Führungskräften
- Kontextsteuerung (sie hilft dabei, die Eigenverantwortung der Führungskräfte und Mitarbeiter*innen zu fördern)
- Zum Wert und zur Praxis von Auswertungs- und Reflexionsschleifen
Referent Georg Vogel - Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Supervisor DGSv, Coach DGfC, Mediator BM
Zielgruppe Geschäftsführungen und Heimleitungen
Termin Dienstag, 28. April 2026, 9.00 bis 17.00 Uhr (8 UE)
Videokonferenzformat Zoom-Videokonferenz
Beitrag 190 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 30. Jänner 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Unsere Fortbildung „Basis Einführung Gerontopsychiatrische Pflege und deren spezielle Situationen“ ist an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und unterstützt Sie in der Erfüllung der Anforderungen des täglichen Lebens im Pflegeheim. Wir arbeiten mit namhaften Referent*innen zusammen, die konkrete Abläufe und Problemstellungen aus Ihrem Praxisalltag aufgreifen.
Die Verantwortung einer Pflegefachperson für gerontopsychiatrisch erkrankte Bewohner*innen in den Pflegeheimen ist sehr hoch – dies gilt auch für die erforderliche Kompetenz und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden.
Inhalt
- Akute Verwirrtheit / Delir
- Depressives Erleben und Suizidalität
- Halluzinationen und Wahn
- Sensorische Deprivation: ständiges Rufen und Fragen
- Stark ablehnendes/abwehrendes Verhalten zum Selbstschutz
- Bipolarität, Manie und übergriffiges Verhalten
- Demenz und der Umgang mit herausforderndem Verhalten:
z.B. Ablehnung pflegerischer Handlungen, Unruhezustände, Hin- und Weglauftendenzen
Schwerpunkte der Fortbildung
- Stärkung der Toleranz, demgegenüber Person-Sein zu dürfen, auch wenn dies "anders" erscheint im institutionellen Rahmen. Mit den Betroffenen (Bewohnende und deren Angehörige) eine professionelle Beziehung eingehen können.
- Eine genaue Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe während alltäglicher Verrichtungen trainieren, körperliche und auch psychische Veränderungen sensibel aufnehmen und präzise dokumentieren.
- Basis-Kenntnisse über physiologische und pathophysiologische Veränderungen sowie Kenntnisse über die psychischen und neurologischen Veränderungen und deren Bedeutung für die pflegerische Versorgung werden vermittelt.
- Die Pflegefachpersonen sind in der Lage, bei herausforderndem Verhalten nach Ursachen zu forschen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.
- Das Bewusstsein über die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischem Hilfsbedarf schärfen.
- Biografische Kenntnisse sowie eine hohe Sensibilität und Neugierde für das gelebte Leben und die Zeit, an die sich die Bewohner*innen am besten erinnern, fördern. Verständnis dafür wie diese Erlebnisse und Erfahrungen die Person geprägt hat erreichen.
- Die Kommunikation mit den Bewohner*innen spielt eine große Rolle und erfordert sowohl Einfühlungsvermögen als auch Kenntnisse über verbale und nonverbale Kommunikations- und Interaktionsformen.
- Die Basis-Grundlagen der Psychopharmaka-Therapie im Alter werden vermittelt.
- Die Pflegepersonen können die Angemessenheit und die Effektivität der geplanten Maßnahmen beurteilen und evaluieren.
Referentin Prof.in Dr.in phil. Veronika Schraut, Pflegeconsult - für Menschen in der Pflege
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termine Donnerstag, 7. Mai 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE) + Freitag, 8. Mai 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Sozialzentrum Lauterach, Hofsteigstraße 2b, 6923 Lauterach
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 10. April 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Personsein ist ein Stand oder Status, der dem einzelnen Menschen im Kontext von Beziehungen und sozialem Sein von anderen verliehen wird. Er impliziert Anerkennung, Respekt und Vertrauen. Ob jemandem Personsein zuerkannt wird oder nicht: beides hat nachweislich überprüfbare Folgen.
Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl
Ziele
Das Ziel einer person-zentrierten Pflege besteht darin, das Personsein von Menschen zu erhalten, zu fördern und wenn nötig wiederherzustellen.
Tom Kitwood setzte den Erhalt des Personseins mit Wohlbefinden gleich. Es geht in der Pflege von Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf um die Be(ob)achtung des Wohlbefindens.
Unser eigenes Menschenbild beeinflusst unsere Haltung und die Art und Weise, wie wir in Beziehung treten. „Reflektierende Praktikerinnen und Praktiker“ sind die von Kitwood anvisierten Expert*innen, die mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen einen möglichst angstarmen, normalen, ressourcen- orientierten und familiären Alltag leben. Es ist nicht zwingend erforderlich, genaues diagnostisches Wissen über die Ursache und Folgen des Krankheitsprozesses zu haben.
Hilfreich und förderlich ist selbst schon das Bemühen, in der Situation wirklich präsent zu sein, den anderen suchend verstehen zu wollen und sich ihm bedingungslos positiv zuzuwenden.
Weitere Inhalte
- Gefährdetes Personsein
- Wie eine Persönlichkeit untergraben wird
- Wie eine Persönlichkeit erhalten und gefördert wird
- Globale Kategorien des Wohlbefindens – Empfindens
- Möglichkeiten, Interventionen und deren Wirkungen
- Pflegende Zu- und Angehörige
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl
Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer, Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus, Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben
im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Pflegefachpersonal in der Pflege und Betreuung sowie alle Mitarbeiter*innen die in direktem Kontakt mit den Bewohner*innen stehen.
Termin Dienstag, 19. Mai 2026, 09.00 bis 17.00 Uhr (8 UE)
Ort Österreichische Gesundheitskasse Vorarlberg, Jahngasse 4, 6850 Dornbirn
Beitrag 120 Euro
Dank der Förderung durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung konnten die Kosten für die Teilnehmer*innen gegenüber dem regulären Beitrag gesenkt werden.
Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, 18. März 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
„Als Expert*in in der Gerontopsychiatrischen Pflege trage ich Verantwortung: Für meine Bewohnerinnen, für mein Team – und für die stetige Weiterentwicklung meiner eigenen Fachkompetenz.“
Gerontopsychiatrische Pflege bedeutet, komplexe Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig Vorbild und Motor im Berufsalltag zu sein. Um dieser Rolle gerecht zu werden, ist es entscheidend, Fachwissen laufend zu aktualisieren, zu reflektieren und praxisnah weiterzuentwickeln.
Dazu bieten wir zweimal im Jahr diese Fortbildung mit Workshop-Charakter an.
Ziele der Fortbildung
- Aktuelle fachliche Entwicklungen werden vorgestellt und gemeinsam reflektiert.
- Die Teilnehmenden arbeiten als Expertengremium an praxisnahen Fällen.
- Es entstehen konkrete Verstehens- und Lösungsansätze, die direkt in die eigene Einrichtung übertragen werden können.
Inhalte
Die thematischen Schwerpunkte wechseln regelmäßig und orientieren sich an aktuellen Herausforderungen.
Mögliche Themen:
- Agitiertheit und Unruhe
- Lautieren / Vokalisieren
- Weglaufen
- Persönlichkeitsstörungen im Alter
- Umgang mit Essstörungen
Darüber hinaus bilden eingebrachte Praxisfälle das Herzstück des Workshops:
- Anonymisierte Fallbeispiele der Teilnehmenden werden gemeinsam bearbeitet.
- Die erarbeiteten Lösungen lassen sich direkt auf vergleichbare Situationen übertragen.
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl, Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer,
Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus,
Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Die Fortbildung wird dringlich empfohlen für:
Pflegefachkräfte, die die Weiterbildung „Gerontopsychiatrie in der Pflege“ erfolgreich abgeschlossen haben und als Fachkraft „Gerontopsychiatrische Pflege“ in einem Pflegeheim tätig sind.
Vorbereitung der Teilnehmenden
Um einen möglichst hohen Praxisbezug sicherzustellen, wird jede*r Teilnehmende gebeten, einen anonymisierten Praxisfall einzureichen.
- Einsendung: spätestens 4 Wochen vor Workshop-Beginn, 22.04.2026.
- Der Fall dient als Grundlage für die gemeinsame Fallarbeit.
Termin Mittwoch, 20. Mai 2026, 9.00 bis 12.30 Uhr (4 UE)
Veranstaltungsort Österreichische Gesundheitskasse Vorarlberg, Jahngasse 4, 6850 Dornbirn
Beitrag Diese Fortbildung ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.
Mit diesem Fortbildungsangebot möchte das Amt der Vorarlberger Landesregierung interessierte Mitarbeiter*innen in den Pflegeheimen in ihrem anspruchsvollen Aufgabenbereich wertschätzen und unterstützen.
Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, 18. März 2026
Anmeldung
maximal 12 Personen
Sie sind neu in dieser Funktion oder haben mit diesem Titel noch keine Fortbildung besucht? Genau dafür bieten wir Ihnen das zweitägige Seminar mit Workshop-Charakter an.
Als verantwortliche Führungskraft erwarten wir, dass unsere Mitarbeiter*innen im Sinne der person-zentrierten Pflege handeln. Die Grundvoraussetzung für person-zentrierte Pflege ist die person-zentrierte Führung. Studien belegen einen engen Zusammenhang zwischen Leitungsqualität, Teamkulturen bzw. Teamklima und Ergebnisqualität.
Aussagen dazu:
Die für die pflegerische Arbeit mit gerontopsychiatrisch veränderten Menschen kennzeichnenden Merkmale wie begrenzte Berechenbarkeit, fragile Kontrolle sowie Entscheidungsdruck in mehrdeutigen Situationen können am besten durch sichere Routinen und gute interpersonale Beziehungen auf allen Ebenen kompensiert werden. (Cammer 2014)
Je mehr sich Leitung und Führung an den Anliegen und Themenlinien der praktisch handelnden Mitarbeitenden orientiert und diese systematisch aufgreift, desto eher ermöglicht sie eine lokale, kontextgebundene „Wissenskreation“.
Gelernt wird, mit Fragilität und Unsicherheit stabil und sicher umzugehen und eine gemeinsame identitätsstiftende Fachlichkeit zu entwickeln. Dies wiederum ist maßgeblich für Innovation und Qualitätsentwicklung. (Eastabrooks 2008, Dixon 2019)
Ein beständiges Verstärken und Unterstützen von Zielen und Idealen im Sinne einer starken moralischen Führung („transformationale Leitung“) steht dazu nicht im Widerspruch, sondern ermöglicht allererst eine beziehungsorientierte Pflege. (Cummings 2009)
Inhalte
Ausgehend von Impulsreferaten schätzen teilnehmende Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen den Entwicklungsstand der eigenen Einrichtung / des eigenen Wohnbereichs, besonders aber das eigene Führungs- und Leitungsverständnis ein, setzen sich Ziele und beschreiben Wege der Zielerreichung.
Die unterschiedlichen organisationsbedingten Rollenerwartungen werden im Hinblick auf person-zentrierte Führung kritisch reflektiert.
Ambivalenzen und Widersprüche werden als Entwicklungschancen wahrzunehmen versucht.
Im beständigen Abwägen von Standards und Situationen, sowie persönlichen Überzeugungen und Widerständen, eröffnet sich ein kontingentes Handlungsfeld einander sich beeinflussender Kontextfaktoren mit vielen wechselseitigen Spiegelphänomenen zwischen Team und Leitung. Daher gehen wir auch der Frage nach, wie das Team auch die Leitung prägt und prägen soll.
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl, Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer, Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus, Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Pflegedienstleitungen und Wohnbereichsleitungen
Termine Donnerstag, 18. Juni und Freitag, 19. Juni 2026, jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr (16 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag Für beide Tage 675,00 € pro Person (inkl. 10 % USt.)
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 17. April 2026
Anmeldung
maximal 12 Personen
Eine Fallbesprechung ist eine individuenzentrierte, interkollegiale Besprechung, in deren Mittelpunkt herausfordernde Verhaltensweisen einer Bewohnerin bzw. eines Bewohners stehen.
Ziele
Fallkonferenzen haben zum Ziel, ein Problemlösungspotenzial zu entwickeln, Arbeitskonzepte zu erstellen und schließlich konkrete Aufgaben festzulegen. Die Schilderungen der Kolleg*innen oder Angehörigen ermöglichen ein Lernen am Modell. Wir können vom Tun des anderen lernen, uns Rat und Anregung holen.
Die Teammitglieder erfahren so eine gemeinsame Orientierung und können sich in diesem Rahmen absprechen. Grundhaltungen und Werte über die Arbeit oder über die Begegnung mit Bewohner*innen werden transparenter. Die pflegerische Fachexpertise wird ausgeschöpft und die Ergebnisse fließen in die weitere Pflegeplanung ein. Darüber hinaus dienen die Besprechungen der Verbesserung des persönlichen Milieus der Bewohner*innen sowie langfristig zur Festigung der Team-Resilienz.
Befähigung von Mitarbeiter*innen, welche sich der äußerst komplexen und herausfordernden Aufgabe als Leader*in einer Filmbesprechung stellen möchten.
Inhalte | Schwerpunkte
- Problemanalyse – Auswahl des Falls / Orientierungsphase
- Wissenssammlung – Präsentation des Falls / Klärungsphase
- Reflexion eigener Erklärungstheorien – Verstehens-Hypothesen
- Erarbeitung von Lösungsvorschlägen – Zielentwicklungen
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl
Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer, Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus, Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Pflegefachkräfte mit Fokus auf Begleitung fallbezogener und komplexer Pflegeverläufe
Fortbildungsaufbau
Gesamt 24 Unterrichtseinheiten
- 16 UE Theorie
- 8 UE Reflexion
Neben der Vermittlung theoretischer Inhalte werden persönliche Erfahrungen miteinbezogen sowie praktische Übungen ermöglicht.
Termine Dienstag, 8. September 2026, Mittwoch, 9. September 2026 und Dienstag, 24. November 2026, jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag Diese Fortbildung ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.
Mit diesem Fortbildungsangebot möchte das Amt der Vorarlberger Landesregierung interessierte Mitarbeiter*innen in den Pflegeheimen in ihrem anspruchsvollen Aufgabenbereich wertschätzen und unterstützen.
Mitzubringen Um einen möglichst hohen Praxisbezug sicherzustellen, wird gebeten, einen anonymisierten Praxisfall am 3. Fortbildungstag (24.11.2026) mitzubringen.
Wir bitten um Anmeldung bis Dienstag, 30. Juni 2026
Anmeldung
maximal 16 Personen