Sonstige Veranstaltungen
Informationen erhalten Sie im Bildungsmanagement
T +43 5574 48787-22
bildung(at)connexia.at
Führung in der Pflege bedeutet heute, die pflegerische Arbeit auf gerontopsychiatrische Bewohner*innen auszurichten.
Dies gelingt, wenn sich alle im Sinne der person-zentrierten aktiv daran beteiligen.
Dafür sind Beziehungspflege, flexible Lösungen und wertschätzende Kommunikation erforderlich.
Unsere 2-tägige Online-Fortbildung „person-zentrierte Führung und Leitung“ für Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen unterstützt Sie dabei, Ihre Rolle bewusst und praxisnah zu entwickeln.
Ihre Mehrwerte
- Einschätzung/Skalierung der Ausgangssituation für die eigene Einrichtung
- Reflexion der eigenen Führungskompetenzen
- Entwicklung konkreter Ziele und Umsetzungsschritte für Ihre Einrichtung
- Austausch mit Kolleg*innen und kollegiale Beratung
- Begleitung zwischen den Fortbildungstagen mit Impulsen und Rückfragemöglichkeit an den Referenten
Inhalt
- Grundlagen der person-zentrierten Führung und Interaktion
- Analyse des Entwicklungsstands Ihrer Einrichtung bzw. Ihres Bereichs
- Eigenen Führungsstil reflektieren und Sandwich-Position konstruktiv nutzen
- Kommunikationsmethoden praxisnah erleben
- Reflexion der gemachten Erfahrungen aus Tag 1
- Gesprächsführung, ziel- und lösungsorientierte Fragetechniken aus der humanistischen Psychologie und systemischen Arbeit
- Motivation, Förderung und Delegation (z.B. in Mitarbeitergesprächen)
- Führungsrolle und Partizipation der Mitarbeiter*innen
- Wirkung der Teamkultur
- Kollegiale Beratung sowie lösungsorientierte Fallbesprechung
- Abschluss mit Auswertung und Zielvereinbarung
Referent Georg Vogel - Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Supervisor DGSv, Coach DGfC, Mediator BM
Zielgruppe Pflegedienstleitungen und Wohnbereichsleitungen
Termin Dienstag, 3. März 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE) und Donnerstag, 25. Juni 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Videokonferenzformat Zoom-Videokonferenz
Beitrag 270 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 30. Jänner 2026
Anmeldung
Anmeldung ist beendet
Die Betreuung älterer Menschen wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Gerade im Umgang mit älteren Menschen, die sich aufgrund psychischer Veränderungen anders verhalten, sind einfühlsame Kommunikation und ein tiefes Verständnis für ihre besonderen Bedürfnisse erforderlich. Diese Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende ohne formale Pflegeausbildung, die in einem Pflegeheim arbeiten und mehr über die gerontopsychiatrische und palliative Begleitung erfahren möchten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu erweitern und mehr Sicherheit im Umgang mit älteren Menschen mit besonderen Verhaltensweisen und Bedürfnissen in Pflegeheimen zu erlangen.
- Am 1. Tag erlangen Sie grundlegende Erkenntnisse über die psychischen und emotionalen Bedürfnisse und Reaktionen ältere Menschen in Pflegeheimen.
- Am 2. Tag erhalten Sie Antworten und Betreuungstechniken, die Ihren und den Alltag der Bewohner*innen zu erleichtern.
- Der 3. Tag findet einen Monat später als Refresher statt. Dabei werden eigene Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse aufgearbeitet. Dies erfolgt unter anderem in Form von Fallbesprechungen.
Inhalt
- Vermittlung grundlegender Erkenntnisse über die psychischen und emotionalen Bedürfnisse und Reaktionen älterer Menschen in Pflegeheimen
- Kennenlernen und Anwenden von Betreuungstechniken, um die Arbeit im Alltag mit Bewohner*innen zu erleichtern
- Aufarbeitung der Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse der Teilnehmer*innen durch Fallbesprechungen
Referent Tobias Münzenhofer
Zielgruppe Heimhilfepersonal, Hilfskräfte wie Praktikant*innen, Soziale-Berufs-Orientierung, Zivildiener, Präsenzkräfte
Termine
Donnerstag, 23. April 2026, 9.00 bis 17.00 Uhr (8 UE)
Freitag, 24. April 2026, 9.00 bis 17.00 Uhr (8 UE)
Dienstag, 16. Juni 2026,9.30 bis 17.30 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 27. März 2026
Anmeldung
Anmeldung ist beendet
Unsere Fortbildung „Basis Einführung Gerontopsychiatrische Pflege und deren spezielle Situationen“ ist an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und unterstützt Sie in der Erfüllung der Anforderungen des täglichen Lebens im Pflegeheim. Wir arbeiten mit namhaften Referent*innen zusammen, die konkrete Abläufe und Problemstellungen aus Ihrem Praxisalltag aufgreifen.
Die Verantwortung einer Pflegefachperson für gerontopsychiatrisch erkrankte Bewohner*innen in den Pflegeheimen ist sehr hoch – dies gilt auch für die erforderliche Kompetenz und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden.
Inhalt
- Akute Verwirrtheit / Delir
- Depressives Erleben und Suizidalität
- Halluzinationen und Wahn
- Sensorische Deprivation: ständiges Rufen und Fragen
- Stark ablehnendes/abwehrendes Verhalten zum Selbstschutz
- Bipolarität, Manie und übergriffiges Verhalten
- Demenz und der Umgang mit herausforderndem Verhalten:
z.B. Ablehnung pflegerischer Handlungen, Unruhezustände, Hin- und Weglauftendenzen
Schwerpunkte der Fortbildung
- Stärkung der Toleranz, demgegenüber Person-Sein zu dürfen, auch wenn dies "anders" erscheint im institutionellen Rahmen. Mit den Betroffenen (Bewohnende und deren Angehörige) eine professionelle Beziehung eingehen können.
- Eine genaue Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe während alltäglicher Verrichtungen trainieren, körperliche und auch psychische Veränderungen sensibel aufnehmen und präzise dokumentieren.
- Basis-Kenntnisse über physiologische und pathophysiologische Veränderungen sowie Kenntnisse über die psychischen und neurologischen Veränderungen und deren Bedeutung für die pflegerische Versorgung werden vermittelt.
- Die Pflegefachpersonen sind in der Lage, bei herausforderndem Verhalten nach Ursachen zu forschen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.
- Das Bewusstsein über die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischem Hilfsbedarf schärfen.
- Biografische Kenntnisse sowie eine hohe Sensibilität und Neugierde für das gelebte Leben und die Zeit, an die sich die Bewohner*innen am besten erinnern, fördern. Verständnis dafür wie diese Erlebnisse und Erfahrungen die Person geprägt hat erreichen.
- Die Kommunikation mit den Bewohner*innen spielt eine große Rolle und erfordert sowohl Einfühlungsvermögen als auch Kenntnisse über verbale und nonverbale Kommunikations- und Interaktionsformen.
- Die Basis-Grundlagen der Psychopharmaka-Therapie im Alter werden vermittelt.
- Die Pflegepersonen können die Angemessenheit und die Effektivität der geplanten Maßnahmen beurteilen und evaluieren.
Referentin Carmen Albat, Pflegeconsult - für Menschen in der Pflege
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termine Donnerstag, 7. Mai 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE) + Freitag, 8. Mai 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Sozialzentrum Lauterach, Hofsteigstraße 2b, 6923 Lauterach
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 10. April 2026
Anmeldung
Anmeldung ist beendet
Personsein ist ein Stand oder Status, der dem einzelnen Menschen im Kontext von Beziehungen und sozialem Sein von anderen verliehen wird. Er impliziert Anerkennung, Respekt und Vertrauen. Ob jemandem Personsein zuerkannt wird oder nicht: beides hat nachweislich überprüfbare Folgen.
Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl
Ziele
Das Ziel einer person-zentrierten Pflege besteht darin, das Personsein von Menschen zu erhalten, zu fördern und wenn nötig wiederherzustellen.
Tom Kitwood setzte den Erhalt des Personseins mit Wohlbefinden gleich. Es geht in der Pflege von Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf um die Be(ob)achtung des Wohlbefindens.
Unser eigenes Menschenbild beeinflusst unsere Haltung und die Art und Weise, wie wir in Beziehung treten. „Reflektierende Praktikerinnen und Praktiker“ sind die von Kitwood anvisierten Expert*innen, die mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen einen möglichst angstarmen, normalen, ressourcen- orientierten und familiären Alltag leben. Es ist nicht zwingend erforderlich, genaues diagnostisches Wissen über die Ursache und Folgen des Krankheitsprozesses zu haben.
Hilfreich und förderlich ist selbst schon das Bemühen, in der Situation wirklich präsent zu sein, den anderen suchend verstehen zu wollen und sich ihm bedingungslos positiv zuzuwenden.
Weitere Inhalte
- Gefährdetes Personsein
- Wie eine Persönlichkeit untergraben wird
- Wie eine Persönlichkeit erhalten und gefördert wird
- Globale Kategorien des Wohlbefindens – Empfindens
- Möglichkeiten, Interventionen und deren Wirkungen
- Pflegende Zu- und Angehörige
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl
Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer, Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus, Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben
im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Pflegefachpersonal in der Pflege und Betreuung sowie alle Mitarbeiter*innen die in direktem Kontakt mit den Bewohner*innen stehen.
Termin Dienstag, 19. Mai 2026, 09.00 bis 17.00 Uhr (8 UE)
Ort Österreichische Gesundheitskasse Vorarlberg, Jahngasse 4, 6850 Dornbirn
Beitrag 120 Euro
Dank der Förderung durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung konnten die Kosten für die Teilnehmer*innen gegenüber dem regulären Beitrag gesenkt werden.
Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, 18. März 2026
Anmeldung
Anmeldung ist beendet
„Als Expert*in in der Gerontopsychiatrischen Pflege trage ich Verantwortung: Für meine Bewohnerinnen, für mein Team – und für die stetige Weiterentwicklung meiner eigenen Fachkompetenz.“
Gerontopsychiatrische Pflege bedeutet, komplexe Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig Vorbild und Motor im Berufsalltag zu sein. Um dieser Rolle gerecht zu werden, ist es entscheidend, Fachwissen laufend zu aktualisieren, zu reflektieren und praxisnah weiterzuentwickeln.
Dazu bieten wir zweimal im Jahr diese Fortbildung mit Workshop-Charakter an.
Ziele der Fortbildung
- Aktuelle fachliche Entwicklungen werden vorgestellt und gemeinsam reflektiert.
- Die Teilnehmenden arbeiten als Expertengremium an praxisnahen Fällen.
- Es entstehen konkrete Verstehens- und Lösungsansätze, die direkt in die eigene Einrichtung übertragen werden können.
Inhalte
Die thematischen Schwerpunkte wechseln regelmäßig und orientieren sich an aktuellen Herausforderungen.
Mögliche Themen:
- Agitiertheit und Unruhe
- Lautieren / Vokalisieren
- Weglaufen
- Persönlichkeitsstörungen im Alter
- Umgang mit Essstörungen
Darüber hinaus bilden eingebrachte Praxisfälle das Herzstück des Workshops:
- Anonymisierte Fallbeispiele der Teilnehmenden werden gemeinsam bearbeitet.
- Die erarbeiteten Lösungen lassen sich direkt auf vergleichbare Situationen übertragen.
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl, Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer, Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus, Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Die Fortbildung wird dringlich empfohlen für:
Pflegefachkräfte, die die Weiterbildung „Gerontopsychiatrie in der Pflege“ erfolgreich abgeschlossen haben und als Fachkraft „Gerontopsychiatrische Pflege“ in einem Pflegeheim tätig sind.
Vorbereitung der Teilnehmenden
Um einen möglichst hohen Praxisbezug sicherzustellen, wird jede*r Teilnehmende gebeten, einen anonymisierten Praxisfall einzureichen.
- Einsendung: spätestens 4 Wochen vor Workshop-Beginn, 22.04.2026.
- Der Fall dient als Grundlage für die gemeinsame Fallarbeit.
Termin Mittwoch, 20. Mai 2026, 9.00 bis 12.30 Uhr (4 UE)
Veranstaltungsort Österreichische Gesundheitskasse Vorarlberg, Jahngasse 4, 6850 Dornbirn
Beitrag Diese Fortbildung ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.
Mit diesem Fortbildungsangebot möchte das Amt der Vorarlberger Landesregierung interessierte Mitarbeiter*innen in den Pflegeheimen in ihrem anspruchsvollen Aufgabenbereich wertschätzen und unterstützen.
Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, 18. März 2026
Anmeldung
Anmeldung ist beendet
Unsere Fortbildung „Basis Einführung Gerontopsychiatrische Pflege und deren spezielle Situationen“ ist an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und unterstützt Sie in der Erfüllung der Anforderungen des täglichen Lebens im Pflegeheim. Wir arbeiten mit namhaften Referent*innen zusammen, die konkrete Abläufe und Problemstellungen aus Ihrem Praxisalltag aufgreifen.
Die Verantwortung einer Pflegefachperson für gerontopsychiatrisch erkrankte Bewohner*innen in den Pflegeheimen ist sehr hoch – dies gilt auch für die erforderliche Kompetenz und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden.
Inhalt
- Akute Verwirrtheit / Delir
- Depressives Erleben und Suizidalität
- Halluzinationen und Wahn
- Sensorische Deprivation: ständiges Rufen und Fragen
- Stark ablehnendes/abwehrendes Verhalten zum Selbstschutz
- Bipolarität, Manie und übergriffiges Verhalten
- Demenz und der Umgang mit herausforderndem Verhalten:
z.B. Ablehnung pflegerischer Handlungen, Unruhezustände, Hin- und Weglauftendenzen
Schwerpunkte der Fortbildung
- Stärkung der Toleranz, demgegenüber Person-Sein zu dürfen, auch wenn dies "anders" erscheint im institutionellen Rahmen. Mit den Betroffenen (Bewohnende und deren Angehörige) eine professionelle Beziehung eingehen können.
- Eine genaue Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe während alltäglicher Verrichtungen trainieren, körperliche und auch psychische Veränderungen sensibel aufnehmen und präzise dokumentieren.
- Basis-Kenntnisse über physiologische und pathophysiologische Veränderungen sowie Kenntnisse über die psychischen und neurologischen Veränderungen und deren Bedeutung für die pflegerische Versorgung werden vermittelt.
- Die Pflegefachpersonen sind in der Lage, bei herausforderndem Verhalten nach Ursachen zu forschen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.
- Das Bewusstsein über die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischem Hilfsbedarf schärfen.
- Biografische Kenntnisse sowie eine hohe Sensibilität und Neugierde für das gelebte Leben und die Zeit, an die sich die Bewohner*innen am besten erinnern, fördern. Verständnis dafür wie diese Erlebnisse und Erfahrungen die Person geprägt hat erreichen.
- Die Kommunikation mit den Bewohner*innen spielt eine große Rolle und erfordert sowohl Einfühlungsvermögen als auch Kenntnisse über verbale und nonverbale Kommunikations- und Interaktionsformen.
- Die Basis-Grundlagen der Psychopharmaka-Therapie im Alter werden vermittelt.
- Die Pflegepersonen können die Angemessenheit und die Effektivität der geplanten Maßnahmen beurteilen und evaluieren.
Referentin Carmen Albat, Pflegeconsult - für Menschen in der Pflege
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termine Donnerstag, 11. Juni 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE) + Freitag, 12. Juni 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 22. Mai 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Führung gelingt nicht durch Strukturen und Prozesse allein, sondern durch die Qualität der Beziehungen. Resonanzfähige Führungskräfte schaffen Begegnungsräume, in denen Mitarbeitende sich gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen – die Grundlage für Sinn, Motivation und Bindung.
Inhalte
- Präsenz als Führungsqualität: wie Führungskräfte durch echte Aufmerksamkeit wirken
- Emotionale Intelligenz und Empathie: über ihre Relevanz im direkten Kontakt mit Mitarbeitenden
- Resonanzräume: wie wir Meetings, Feedbackgespräche und Teamkultur gestalten und was wir von anderen Kulturen lernen können
- Resonanztheorie nach Hartmut Rosa: wie wir sie als hilfreicher Ansatz für wirksame Führung anwenden können
- Verantwortung: wann wir sie übernehmen bzw. einfordern können – oder gar müssen
- Vertrauen aufbauen: wie wir vertrauensbildende Maßnahmen nachhaltig stärken
- Entscheidungen wirksam treffen: wo wir das Team einbeziehen und in Resonanz bringen
- Konflikte: wann und wie wir die wahre Ursache finden, Lösungsansätze entwickeln und sie als Chance zur Vertiefung von Beziehungen nutzen
Referent
Dr. Reinhard Lindner, MBA, Senator h.c., www.reinhardlindner.com
Gast beim Kamingespräch
Evelyn Fink-Mennel, www.evelynfinkmennel.at
Zielgruppe
Diese modulare Leadership-Reihe richtet sich an Führungskräfte, insbesondere aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, die nicht nur Organisationen steuern, sondern Kultur gestalten, Sinn stiften und Zukunft ermöglichen wollen
Termin
- Donnerstag, 11. Juni 2026, 9 bis 17.30 Uhr und Kamingespräch um 19 Uhr
- Freitag, 12. Juni 2026, 8.30 bis 13.30 Uhr mit anschließendem Mittagsbuffet
Ort
Bildungshaus Batschuns, www.bildungshaus-batschuns.at
Beitrag
1.100 € (inkl. 10 % USt.) Im Beitrag sind eine Übernachtung (Einzelzimmer), Mittag und Abendessen am ersten Tag, Frühstück und Mittagsbuffet am zweiten Tag und die Pausenverpflegung mit Kaffee, Tee, Säften und Obstkorb enthalten.
Anmeldung
bis 03.06.2026, maximal 18 Personen
Sie sind neu in dieser Funktion oder haben mit diesem Titel noch keine Fortbildung besucht? Genau dafür bieten wir Ihnen das zweitägige Seminar mit Workshop-Charakter an.
Als verantwortliche Führungskraft erwarten wir, dass unsere Mitarbeiter*innen im Sinne der person-zentrierten Pflege handeln. Die Grundvoraussetzung für person-zentrierte Pflege ist die person-zentrierte Führung. Studien belegen einen engen Zusammenhang zwischen Leitungsqualität, Teamkulturen bzw. Teamklima und Ergebnisqualität.
Aussagen dazu:
Die für die pflegerische Arbeit mit gerontopsychiatrisch veränderten Menschen kennzeichnenden Merkmale wie begrenzte Berechenbarkeit, fragile Kontrolle sowie Entscheidungsdruck in mehrdeutigen Situationen können am besten durch sichere Routinen und gute interpersonale Beziehungen auf allen Ebenen kompensiert werden. (Cammer 2014)
Je mehr sich Leitung und Führung an den Anliegen und Themenlinien der praktisch handelnden Mitarbeitenden orientiert und diese systematisch aufgreift, desto eher ermöglicht sie eine lokale, kontextgebundene „Wissenskreation“.
Gelernt wird, mit Fragilität und Unsicherheit stabil und sicher umzugehen und eine gemeinsame identitätsstiftende Fachlichkeit zu entwickeln. Dies wiederum ist maßgeblich für Innovation und Qualitätsentwicklung. (Eastabrooks 2008, Dixon 2019)
Ein beständiges Verstärken und Unterstützen von Zielen und Idealen im Sinne einer starken moralischen Führung („transformationale Leitung“) steht dazu nicht im Widerspruch, sondern ermöglicht allererst eine beziehungsorientierte Pflege. (Cummings 2009)
Inhalte
Ausgehend von Impulsreferaten schätzen teilnehmende Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen den Entwicklungsstand der eigenen Einrichtung / des eigenen Wohnbereichs, besonders aber das eigene Führungs- und Leitungsverständnis ein, setzen sich Ziele und beschreiben Wege der Zielerreichung.
Die unterschiedlichen organisationsbedingten Rollenerwartungen werden im Hinblick auf person-zentrierte Führung kritisch reflektiert.
Ambivalenzen und Widersprüche werden als Entwicklungschancen wahrzunehmen versucht.
Im beständigen Abwägen von Standards und Situationen, sowie persönlichen Überzeugungen und Widerständen, eröffnet sich ein kontingentes Handlungsfeld einander sich beeinflussender Kontextfaktoren mit vielen wechselseitigen Spiegelphänomenen zwischen Team und Leitung. Daher gehen wir auch der Frage nach, wie das Team auch die Leitung prägt und prägen soll.
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl, Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer, Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus, Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Pflegedienstleitungen und Wohnbereichsleitungen
Termine Donnerstag, 18. Juni und Freitag, 19. Juni 2026, jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr (16 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag Für beide Tage 675,00 € pro Person (inkl. 10 % USt.)
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 17. April 2026
Anmeldung
maximal 12 Personen
Die Unterdrucktherapie erweitert die Versorgungsmöglichkeiten der chronischen Wunden. Für bestimmte Wunden ist diese Therapie das Mittel der Wahl,
für andere wiederum eine Möglichkeit für die Betroffenen, ohne viel Aufwand einem geregelten Leben nachzugehen. Definitiv bietet die Unterdrucktherapie
eine ergänzende Möglichkeit in der Unterstützung der Wundheilung.
Veranstaltung 2646047
Lernergebnisse – die Teilnehmenden
- erlernen die theoretischen Grundlagen für die Anwendung einer Unterdrucktherapie.
- kennen die Auswahlkriterien für die Unterdrucktherapie.
- lernen die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und Geräte kennen.
- lernen durch praktische Übung das Anlegen einer Unterdrucktherapie.(Bitte bequeme Kleidung/Hosen tragen – wir werden uns gegenseitig mit der Unterdrucktherapie versorgen!)
Referent*Innen DGKPin Sabrina Zerlauth, WM und DGKPin Sandra Dietrich, ZWM, MSc APN
Landeskrankenhaus Feldkirch, pflegerische Leitung der zentralen Wundversorgung & Interdisziplinären Wundambulanz, Abteilung Dermatologie
Zielgruppe Pflegepersonen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege im mobilen und stationären Langzeitpflegebereich
Termin Dienstag, 23. Juni 2026, von 14 bis 18 Uhr (4 UE)
Ort Österreichische Gesundheitskasse, Jahngasse 4, 6850 Dornbirn
Beitrag 100 Euro (inkl. 10 % USt.)
Anmeldung
bis 20.06.2026, maximal 20 Personen
Eine Fallbesprechung ist eine individuenzentrierte, interkollegiale Besprechung, in deren Mittelpunkt herausfordernde Verhaltensweisen einer Bewohnerin bzw. eines Bewohners stehen.
Ziele
Fallkonferenzen haben zum Ziel, ein Problemlösungspotenzial zu entwickeln, Arbeitskonzepte zu erstellen und schließlich konkrete Aufgaben festzulegen. Die Schilderungen der Kolleg*innen oder Angehörigen ermöglichen ein Lernen am Modell. Wir können vom Tun des anderen lernen, uns Rat und Anregung holen.
Die Teammitglieder erfahren so eine gemeinsame Orientierung und können sich in diesem Rahmen absprechen. Grundhaltungen und Werte über die Arbeit oder über die Begegnung mit Bewohner*innen werden transparenter. Die pflegerische Fachexpertise wird ausgeschöpft und die Ergebnisse fließen in die weitere Pflegeplanung ein. Darüber hinaus dienen die Besprechungen der Verbesserung des persönlichen Milieus der Bewohner*innen sowie langfristig zur Festigung der Team-Resilienz.
Befähigung von Mitarbeiter*innen, welche sich der äußerst komplexen und herausfordernden Aufgabe als Leader*in einer Filmbesprechung stellen möchten.
Inhalte | Schwerpunkte
- Problemanalyse – Auswahl des Falls / Orientierungsphase
- Wissenssammlung – Präsentation des Falls / Klärungsphase
- Reflexion eigener Erklärungstheorien – Verstehens-Hypothesen
- Erarbeitung von Lösungsvorschlägen – Zielentwicklungen
Referent Dipl.-Theol. BPhil. Christian Müller-Hergl
Examinierter Altenpfleger, Supervisor, DCM Trainer, Vorstandsmitglied Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung E.V., a.D. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Professional Campus, Universität Witten/Herdecke und am Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA), Hochschule Osnabrück
Zielgruppe Pflegefachkräfte mit Fokus auf Begleitung fallbezogener und komplexer Pflegeverläufe
Fortbildungsaufbau
Gesamt 24 Unterrichtseinheiten
- 16 UE Theorie
- 8 UE Reflexion
Neben der Vermittlung theoretischer Inhalte werden persönliche Erfahrungen miteinbezogen sowie praktische Übungen ermöglicht.
Termine Dienstag, 8. September 2026, Mittwoch, 9. September 2026 und Dienstag, 24. November 2026, jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag Diese Fortbildung ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.
Mit diesem Fortbildungsangebot möchte das Amt der Vorarlberger Landesregierung interessierte Mitarbeiter*innen in den Pflegeheimen in ihrem anspruchsvollen Aufgabenbereich wertschätzen und unterstützen.
Mitzubringen Um einen möglichst hohen Praxisbezug sicherzustellen, wird gebeten, einen anonymisierten Praxisfall am 3. Fortbildungstag (24.11.2026) mitzubringen.
Wir bitten um Anmeldung bis Dienstag, 30. Juni 2026
Anmeldung
maximal 16 Personen
Eine präzise Pflegediagnostik und der Advanced Nursing Process (ANP) bilden ein zentrales Instrument, um den Pflegebedarf strukturiert zu erfassen, individuelle Pflegeinterventionen abzuleiten und Pflegeergebnisse transparent zu evaluieren.
Ziel dieser Fortbildung ist es, die Handlungssicherheit aller Teilnehmenden zu erhöhen, die Qualität der Pflegeprozesse zu verbessern und einen gemeinsamen professionellen Standard für die Dokumentation und Entscheidungsfindung in der Pflege zu etablieren.
Inhalt
- Pflegediagnostischer Prozess
- Definition und Inhalte des Advanced Nursing Process inklusive dessen Dokumentation
- Arten und Schreibweisen von (NANDA-I) - Pflegediagnosen
- Einblick in die Pflegeklassifikationssysteme
- Pflegesensitive Patientenergebnisse (= Pflegeziele) und Pflegeinterventionen, innere Kohärenz im Advanced Nursing Process
- Pflegebericht inklusive formaler und informeller Evaluation sowie ausnahmeorientierte Dokumentation
- Praktische Übungen
Referentin Univ. Ass.in Dr.in Claudia Leoni-Scheiber, MScN, MSc Pflegepädagogin und -wissenschaftlerin
Zielgruppe Diplomiertes Pflegefachpersonal
Termin Montag, 14. September 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE) + Dienstag, 15. September 2026, 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 100 € pro Person (inkl. 10% USt.)
Mitzubringen Fallbeschreibung inklusiver anonymisierten Pflegeplanung und Pflegebericht, Pflegediagnosehandbuch: idealerweise Pflegediagnosen und Pflegemaßnahmen von Doenges/ Moorhouse/ Murr oder NANDA-I.
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 21. August 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Unsere Fortbildung „Basis Einführung Gerontopsychiatrische Pflege und deren spezielle Situationen“ ist an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und unterstützt Sie in der Erfüllung der Anforderungen des täglichen Lebens im Pflegeheim. Wir arbeiten mit namhaften Referent*innen zusammen, die konkrete Abläufe und Problemstellungen aus Ihrem Praxisalltag aufgreifen.
Die Verantwortung einer Pflegefachperson für gerontopsychiatrisch erkrankte Bewohner*innen in den Pflegeheimen ist sehr hoch – dies gilt auch für die erforderliche Kompetenz und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden.
Inhalt
- Akute Verwirrtheit / Delir
- Depressives Erleben und Suizidalität
- Halluzinationen und Wahn
- Sensorische Deprivation: ständiges Rufen und Fragen
- Stark ablehnendes/abwehrendes Verhalten zum Selbstschutz
- Bipolarität, Manie und übergriffiges Verhalten
- Demenz und der Umgang mit herausforderndem Verhalten:
z.B. Ablehnung pflegerischer Handlungen, Unruhezustände, Hin- und Weglauftendenzen
Schwerpunkte der Fortbildung
- Stärkung der Toleranz, demgegenüber Person-Sein zu dürfen, auch wenn dies "anders" erscheint im institutionellen Rahmen. Mit den Betroffenen (Bewohnende und deren Angehörige) eine professionelle Beziehung eingehen können.
- Eine genaue Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe während alltäglicher Verrichtungen trainieren, körperliche und auch psychische Veränderungen sensibel aufnehmen und präzise dokumentieren.
- Basis-Kenntnisse über physiologische und pathophysiologische Veränderungen sowie Kenntnisse über die psychischen und neurologischen Veränderungen und deren Bedeutung für die pflegerische Versorgung werden vermittelt.
- Die Pflegefachpersonen sind in der Lage, bei herausforderndem Verhalten nach Ursachen zu forschen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.
- Das Bewusstsein über die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischem Hilfsbedarf schärfen.
- Biografische Kenntnisse sowie eine hohe Sensibilität und Neugierde für das gelebte Leben und die Zeit, an die sich die Bewohner*innen am besten erinnern, fördern. Verständnis dafür wie diese Erlebnisse und Erfahrungen die Person geprägt hat erreichen.
- Die Kommunikation mit den Bewohner*innen spielt eine große Rolle und erfordert sowohl Einfühlungsvermögen als auch Kenntnisse über verbale und nonverbale Kommunikations- und Interaktionsformen.
- Die Basis-Grundlagen der Psychopharmaka-Therapie im Alter werden vermittelt.
- Die Pflegepersonen können die Angemessenheit und die Effektivität der geplanten Maßnahmen beurteilen und evaluieren.
Referentin Dr. Veronika Schraut, Pflegeconsult - für Menschen in der Pflege
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termine Donnerstag, 24. September 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE) + Freitag, 25. September 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 28. August 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Der Umgang mit dem Sterbewunsch erfordert von der Pflege sehr viel Wissen in Palliative Care, um zu erkennen und zu verstehen, was eigentlich dahintersteckt. Welche Bedürfnisse verbergen sich hinter dem Sterbewunsch und wie können wir diese richtig deuten und begleiten?
Veranstaltung 2646033
Lernergebnisse – die Teilnehmenden
- erlernen, was hinter dem Sterbewunsch steckt.
- kennen die Rolle der Pflege im Umgang mit assistiertem Suizid.
- erfahren, was Palliative Care leisten kann.
- diskutieren anhand von praktischen Fallbeispielen.
Referent*Innen OA Dr. Otto Gehmacher, Medizin, Sibylle Hauser und Lisa Kondert, Pflege
Zielgruppe Pflegepersonen aus dem extramuralen, stationären und mobilen Bereich sowie Case Management
Termin Dienstag, 6. Oktober 2026, von 14 bis 17 Uhr (3 UE)
Ort Österreichische Gesundheitskasse, Jahngasse 4, 6850 Dornbirn
Beitrag Die Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung
bis 02.10.2026, maximal 50 Personen
Für Menschen mit Demenz sind Beziehungen entscheidend. Eine personenzentrierte Haltung, wie sie im Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege bei Menschen mit Demenz“ des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) beschrieben wird, kann die Beziehung zwischen den handelnden Personen und dem Menschen mit Demenz erhalten oder fördern.
Da aktuell zu der Beziehungsgestaltung von Menschen mit Demenz kein standardisiertes Assessment empfohlen werden kann, um die subjektive Lebensqualität zu erfassen, sind wertfreie, teamgestützte und objektive Verhaltensbeobachtungen unerlässlich. Durch regelmäßigen kollegialen Austausch, Reflexion, Dokumentation, Evaluation und die Anpassung von Maßnahmen kann ein Umfeld entstehen, in dem Menschen mit Demenz respektvoll wahrgenommen, einfühlsam begleitet und Beziehungen zunehmend gefestigt werden.
Teilnehmer*innen der Betreuung und Pflege erlernen den Beziehungsbedarf von Menschen mit Demenz in Teamarbeit besser zu erkennen und dessen person-zentrierte Interaktions- und Kommunikationsangebote abzuleiten. Hierbei werden die Planung und Dokumentation von beziehungsgestaltenden Angeboten als notwendiges Instrument zur Gestaltung professionellen pflegerischen und betreuerischen Handelns wahrgenommen.
Inhalt
- Ziele & Nutzen der Planung und Dokumentation
- Was braucht es dazu? Wo liegen die Schwierigkeiten? Was hilft uns?
- Haltung, Verständnis, Perspektivenwechsel, Kompetenz & Wissen
- Beobachten → Erkennen → Benennen
- Gemeinsam Reflektieren & Austauschen & Verstehen → Planen
- Durchführen
- Wertfreie & Objektive Verlaufsbeobachtungen
- Überprüfen (Evaluieren)
Referent Tobias Münzenhofer - Fachpfleger für Gerontopsychiatrie, Gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termin Mittwoch, 07. Oktober 2026, 09.30 bis 17.30 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 220 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, 09. September 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen
Unsere Fortbildung „Basis Einführung Gerontopsychiatrische Pflege und deren spezielle Situationen“ ist an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und unterstützt Sie in der Erfüllung der Anforderungen des täglichen Lebens im Pflegeheim. Wir arbeiten mit namhaften Referent*innen zusammen, die konkrete Abläufe und Problemstellungen aus Ihrem Praxisalltag aufgreifen.
Die Verantwortung einer Pflegefachperson für gerontopsychiatrisch erkrankte Bewohner*innen in den Pflegeheimen ist sehr hoch – dies gilt auch für die erforderliche Kompetenz und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden.
Inhalt
- Akute Verwirrtheit / Delir
- Depressives Erleben und Suizidalität
- Halluzinationen und Wahn
- Sensorische Deprivation: ständiges Rufen und Fragen
- Stark ablehnendes/abwehrendes Verhalten zum Selbstschutz
- Bipolarität, Manie und übergriffiges Verhalten
- Demenz und der Umgang mit herausforderndem Verhalten:
z.B. Ablehnung pflegerischer Handlungen, Unruhezustände, Hin- und Weglauftendenzen
Schwerpunkte der Fortbildung
- Stärkung der Toleranz, demgegenüber Person-Sein zu dürfen, auch wenn dies "anders" erscheint im institutionellen Rahmen. Mit den Betroffenen (Bewohnende und deren Angehörige) eine professionelle Beziehung eingehen können.
- Eine genaue Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe während alltäglicher Verrichtungen trainieren, körperliche und auch psychische Veränderungen sensibel aufnehmen und präzise dokumentieren.
- Basis-Kenntnisse über physiologische und pathophysiologische Veränderungen sowie Kenntnisse über die psychischen und neurologischen Veränderungen und deren Bedeutung für die pflegerische Versorgung werden vermittelt.
- Die Pflegefachpersonen sind in der Lage, bei herausforderndem Verhalten nach Ursachen zu forschen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.
- Das Bewusstsein über die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischem Hilfsbedarf schärfen.
- Biografische Kenntnisse sowie eine hohe Sensibilität und Neugierde für das gelebte Leben und die Zeit, an die sich die Bewohner*innen am besten erinnern, fördern. Verständnis dafür wie diese Erlebnisse und Erfahrungen die Person geprägt hat erreichen.
- Die Kommunikation mit den Bewohner*innen spielt eine große Rolle und erfordert sowohl Einfühlungsvermögen als auch Kenntnisse über verbale und nonverbale Kommunikations- und Interaktionsformen.
- Die Basis-Grundlagen der Psychopharmaka-Therapie im Alter werden vermittelt.
- Die Pflegepersonen können die Angemessenheit und die Effektivität der geplanten Maßnahmen beurteilen und evaluieren.
Referentin Dr. Veronika Schraut, Pflegeconsult - für Menschen in der Pflege
Zielgruppe Pflegefachpersonal
Termine Donnerstag, 19. November 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE) + Freitag, 20. November 2026, 09 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Kolpinghaus Dornbirn, Jahngasse 20, 6850 Dornbirn
Beitrag 150 Euro
Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, 23. Oktober 2026
Anmeldung
maximal 20 Personen