Bildungsprogramm
Herbst 2022

Wir haben für Sie wieder ein umfangreiches Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zusammengestellt.

Wählen Sie aus unserem Angebot an Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die den aktuellen Pflege- und Betreuungsstandards angepasst sind und nutzen Sie die Möglichkeit unserer Online Anmeldung.

Bildungsprogramm
Herbst 2022

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Fortbildungen | September 2022

Hilfestellung beim Essen und Trinken bei fortgeschrittenen Erkrankungen

Störungen des Schluckens betreffen viele Menschen unserer Gesellschaft. Schluckstörung aufgrund einer neurologischen Erkrankung (z.B. Schlaganfall) treten bei 50 Prozent der Betroffenen in der Akutphase auf. Besteht eine andere neurologische Erkrankung, die meist nicht plötzlich eintritt, sich im Verlauf jedoch verschlechtert, eine sogenannte fortschreitende oder progrediente Erkrankung (MS, ALS, Parkinson usw.), so werden die Probleme beim Schlucken gemäß der Zeit zunehmen. Durch verschiedene Hilfestellungen können betreuende Personen einen erheblichen Beitrag dazu leisten, den Schluckvorgang so zu unterstützen, dass eine Nahrungsaufnahme so lange wie möglich realisierbar bleibt und die Gefahr einer Aspiration so gering wie möglich bleibt.

Veranstaltung 2250028

Lernergebnisse - Die Teilnehmenden

  • verstehen die Auswirkungen dieser Symptome auf den jeweiligen Schluckvorgang.
  • können Gefahren einer Schluckstörung frühzeitig erkennen.
  • lernen verschiedene Haltungsveränderungen und Techniken für ein leichteres Schlucken kennen.
  • erfahren, wie sie Nahrung und/oder Getränke in der Konsistenz anpassen können.
  • werden über Möglichkeiten informiert, welche weiteren Schritte eingeleitet werden sollten, wenn die angewandten Hilfestellungen durch Betreuungspersonen nicht mehr ausreichen.

Referentin
Olivia Schiffner
Dipl. Logopädin, mehrjährige Arbeit in der SMO Neurologische Reha Dornbirn, befristete Tätigkeit auf der Stroke Unit in Feldkirch, Erfahrungen mit Menschen mit neurologischen Krankheiten im Akutbereich und Langzeitbereich

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Montag, 19. September 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr
(8 UE)

Ort
Kolpinghaus Bregenz

Beitrag
100 Euro

Anmeldung
maximal 20 Personen

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Was kommt auf mich zu und was ist mit meiner Trauer?

Betreuende und pflegende Personen haben oft mit dem Tod zu tun. Die Frage „Was kommt auf mich zu?“ wird oft gar nicht gestellt, weil es um berufliche Professionalität geht. Emotionen der Trauer scheinen den Angehörigen vorbehalten zu sein. Manche Arbeitssituationen wecken Erinnerungen und docken an eigene Verlustsituationen an und manche Menschen stehen näher als andere. Professioneller Abstand ist manchmal schwerer zu wahren. Hilfreich kann es sein, sich mit den eigenen Verlusterlebnissen auseinanderzusetzen. In einer angenehmen Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, sich wieder mit Ihrer eigenen Geschichte zu beschäftigen. Aus dem Rückblick ziehen Sie Schlüsse, bekommen Wissenswertes über Trauer und Selbstfürsorge an die Hand, damit Sie in Arbeitssituationen professionell bleiben und sich selber schützen können.

Veranstaltung 2250029

Lernergebnisse – die Teilnehmenden

  • erfahren, wie sich persönliche Verlustereignisse auf die Arbeit auswirken können.
  • reflektieren ihre eigene Trauergeschichte und tauschen aus, was sie mitteilen wollen.
  • evaluieren berufliche Erfahrungen.
  • setzen sich mit Trauermodellen auseinander.
  • erlernen, eigene Erfahrungen als
    Schatz zu nutzen und nicht als Blockade zu empfinden.
  • erkennen, ihre eigenen Stärken, Ressourcen und Erfahrungen wertzuschätzen.

Referentin
Astrid Bechter-Boss
Krisen- und Trauerbegleiterin, Lebens- und Sozialberaterin, Pädagogin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen

Termin
Mittwoch, 21. September 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Lebensraum Bregenz

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
maximal 18 Personen

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Delegation, Subdelegation und Aufsicht in der (teil-)stationären Langzeitpflege

Die Vielfalt an Berufsgruppen in der professionellen Pflege und Betreuung in der (teil-)stationären Langzeitpflege – bei gleichzeitig begrenzten personellen Ressourcen – bedingen klar definierte Aufgabenbereiche unter Vorgabe der berufsrechtlichen, dienst- und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen. In diesem Seminar gehen wir auch den Fragen nach: Welche Tätigkeiten dürfen an wen wie delegiert werden? Was darf wer unter welchen Voraussetzungen durchführen? Welche Tätigkeiten muss ich durchführen? Wann muss ich Grenzen aufzeigen und welche Möglichkeiten der Mitteilung etwa von haftungsrechtlich relevanten Sachverhalten oder von Ressourcenmängeln habe ich?

Veranstaltung 2250030

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • kennen die rechtlichen Grundlagen der Delegation, Subdelegation und Aufsicht in der (teil-)stationären Langzeitpflege.
  • sind in der Lage, die Kompetenzen und Tätigkeitsbereiche der bei Pflege und Betreuung tätigen Berufs- und Personengruppen zu unterscheiden.
  • verstehen die flexible Beurteilung und Betrachtung des Begriffs „Aufsicht in der Pflege und Betreuung“, auch im Hinblick auf multiprofessionelle Kooperationen.
  • erkennen die Notwendigkeit der Dokumentation bei der Erbringung von Leistungen der Pflege und Betreuung.
  • kennen die Kriterien für die Wahrnehmung von Delegation, Subdelegation und Aufsicht in der Pflege und Betreuung.

Referent
Mag. Dr. Christian Gepart
Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkten Gesundheits-, Arbeits- und Haftungsrecht, Lehrbeauftragter an Fachhochschulen, mehrjährige Tätigkeit als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson

Zielgruppe
Leitungen und Mitarbeitende aus der stationären Langzeitpflege
(Pflegeheime und Betreute Wohngemeinschaften)

Termin
Dienstag, 27. September 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Saal des Hofsteiger, Schwarzach

Beitrag
80 Euro
Dank der finanziellen Unterstützung
des Landes Vorarlberg

Anmeldung
maximal 30 Personen

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Delegation, Subdelegation und Aufsicht in der Betreuung und Pflege zu Hause

Zunehmend komplexere Versorgungsbedarfe bei einer wachsenden Gruppe von gebrechlichen älteren Personen bedingen ein arbeitsteiliges Zusammenwirken in der Betreuung und Pflege. Im Sinne einer guten Zusammenarbeit und Vernetzung in einem klar definierten rechtlichen Rahmen ist zugunsten der Person mit Betreuungs- und Pflegebedarf und deren An- bzw. Zugehörigen eine exakte Abstimmung aller Beteiligten vonnöten. In diesem Seminar werden die rechtlichen Rahmen-bedingungen bei der Betreuung und Pflege „daheim“ vorgestellt und die multiprofessionelle Herausforderung wird – unter Berücksichtigung einer korrekt dokumentierten Delegation, Subdelegation und Aufsicht – gemeinsam angenommen.
 
Veranstaltung 2250031

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • kennen die rechtlichen Grundlagen der Delegation, Subdelegation und Aufsicht in der Betreuung und Pflege „daheim“.
  • sind in der Lage, die Kompetenzen und Tätigkeitsbereiche der bei Betreuung und Pflege tätigen Berufs- und Personengruppen zu unterscheiden.
  • verstehen die flexible Beurteilung und Betrachtung des Begriffs „Aufsicht in der Betreuung und Pflege“.
  • erkennen die Notwendigkeit der Dokumentation bei der Erbringung von Leistungen der Betreuung und Pflege.

Referent
Mag. Dr. Christian Gepart
Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkten Gesundheits-, Arbeits- und Haftungsrecht, Lehrbeauftragter an Fachhochschulen, mehrjährige Tätigkeit als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson  

Zielgruppe
Einsatzleitungen der Hauskrankenpflegevereine, Einsatzleitungen der Mobilen Hilfsdienste, Agenturen der 24-Stunden-Betreuung und Case Manager*innen

Termin
Mittwoch, 28. September 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Saal des Hofsteiger, Schwarzach

Beitrag
80 Euro
Dank der finanziellen Unterstützung des Landes Vorarlberg

Anmeldung
maximal 30 Personen

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Fortbildungen | Oktober 2022

Atem-Weg-Begleitung in der letzten Lebensphase - Umgang mit Atemnot | Grundkurs

Wer kennt nicht die eigene Not im Umgang mit Atemnot anderer? Deshalb bedeutet es immer wieder eine besondere Herausforderung, Schwerkranke und Sterbende in ihrer Atemnot zu begleiten. Dieses Seminar möchte sensibilisieren für den Atem und seine verschiedenen Formen im Sterbeprozess. Zugleich werden wir Möglichkeiten des Umgangs mit Atemnot kennenlernen: Im achtsamen Berühren, im bewussten Wahrnehmen, dessen was ist, im Entdecken neuer Atemräume gehen wir unseren Weg mit dem Atem und üben uns darin, ganz im Jetzt zu sein. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei unserem eigenen Atem, denn dieser ist uns im Leben wie im Sterben eine zuverlässige Richtschnur.

Veranstaltung 2250032

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • lernen Übungen, um den eigenen Atem wahrzunehmen.
  • erfahren Möglichkeiten der Entlastung bei Atemnot.
  • können den Atemweg in der letzten Lebensphase begleiten.
  • wissen um die Bedeutung des Atems im Kontext von Spiritualität und Religion.

Referentin
Renate Kohler
DGKPin, Palliativfachkraft, Atemtherapeutin (AFA Deutschland), Atempädagogin
(atem austria) 

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termine
Montag, 3. Oktober 2022
von 9 bis 17 Uhr und
Dienstag, 4. Oktober 2022
von 9 bis 12.30 Uhr (12 UE)

Ort
Sozialzentrum Mariahilf Bregenz
Stiftung Liebenau Österreich

Beitrag
180 Euro

Anmeldung
maximal 12 Personen

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Kritik äußern und annehmen

Kennen Sie die Situation, dass Sie einer auszubildenden Person oder einer Mitarbeiterin bzw. einem Mitarbeiter eine (nicht nur angenehme) Rückmeldung über deren Tätigkeit und deren Entwicklungspotenziale geben sollten, aber Sie wissen nicht genau, wie Sie dies anstellen sollen?
Sie wollen die Gefühle der Person nicht verletzen oder einer auszubildenden Person keine Steine für die weitere Ausbildung in den Weg legen, doch sind wesentliche Aspekte zu kommunizieren. Was also tun? Konkrete Fragen aus der Praxis werden im Seminar gemeinsam reflektiert und konstruktive mögliche Vorgehensweisen erarbeitet.

Veranstaltung 2250033

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • erwerben bzw. erweitern ihr Wissen bezüglich Entstehung und Vermeidung von Konflikten (theoretische Inputs).
  • reflektieren ihre eigene Kritikfähigkeit im beruflichen Kontext.
  • erlernen die praktische Anwendung von Feedback im Arbeitsalltag.
  • sollen anhand der neu erlernten Inhalte künftig gezieltere Rückmeldungen an Auszubildende und Mitarbeitende geben können.

Referentin
Mag.a Marcella Liberti
Klinische, Gesundheits- und Arbeitspsychologin, seit 2016
im gerontopsychologischen
Bereich tätig

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Mittwoch, 5. Oktober 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Dornbirn

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
maximal 14 Personen

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Borderline - der Mensch nahe am Abgrund

Die Seele schreit vor Schmerz, es scheint keinen Ausweg mehr zu geben. Resignation, Hoffnungslosigkeit und massive innere Spannung dominieren das Leben, selbstverletzendes Verhalten ist ein Ausdruck der Verzweiflung. Die DBT „Dialektisch-Behaviorale Therapie“ gilt als einziger Ausweg aus dieser Misere.

Veranstaltung 2250034

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • lernen die DBT als Behandlungsprogramm kennen.
  • lernen den raschen Umgang mit Krisen und schwierigen Situationen unter anderem mit Validierungs- und Commitment-Strategien und, wertschätzend in der professionellen Beziehung zu bleiben.
  • erhalten Einblicke in das subjektive Erleben bzw. Empfinden eines Menschen mit Borderline.
  • eruieren: ist es möglich von einem ausweglosen Leidensweg in ein lebenswertes Leben?
  • evaluieren ihre bisherigen Erfahrungen und Herausforderungen mit Borderline und üben Methoden bzw. Skills, die den Erkenntnissen aus der DBT entsprechen.
  • erfahren Inhalte zum biosozialen Modell (Kernpunkt der Erkrankung), Skillskette, Dialektik, Grundannahmen, Anspannungsprotokoll, Compassion (Selbstmitgefühl).
  • diskutieren über Vorurteile gegen Border-line (Stigmas).
  • erhalten Einblicke in die Ausbildung zum DBT-Trainer.

Referentin
Heike Kranz
DBT-Peer-Coach in verschiedenen Schweizer Psychiatrischen Kliniken, DBT-Trainerin, EX-IN-Genesungsbegleiterin,
in der Erwachsenenbildung seit über 20 Jahren, Inhaberin eines Studios

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Montag, 10. Oktober 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Gunzhaus, Alberschwende

Beitrag
130 Euro

Anmeldung
maximal 16 Personen

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Upgrade Diabetes Mellitus 2.0

Ab wann ist ein „bissl Zucker“ zu viel?

Es nimmt nicht nur die Anzahl der Menschen, die an Diabetes Mellitus erkranken, zu – sondern es stehen auch viele neue Therapieoptionen zur Verfügung. Trotzdem lassen sich die diabetischen Spätkomplikationen nicht verhindern. Diese Veranstaltung soll Ihnen den Blick auf das Wesentliche in der Betreuung von Diabetikern schärfen und Sie auf den aktuellen Wissensstand bringen.

Veranstaltung 2250035

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • lernen, die verschiedenen Typen und deren Ursachen zu verstehen.
  • erhalten einen Überblick über die Therapiemöglichkeiten und deren Instrumente.
  • evaluieren ihre bisherigen Erfahrungen und leiten Maßnahmen ab.
  • erlernen, kritische Situationen wie z.B. Hypoglykämien richtig zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten.

Referentin
Ruth Giesinger, DGKPin
Pflegeexpertin – APN Diabetes Care, Diabetesberaterin,
Landeskrankenhaus Feldkirch

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen

Termin
Freitag, 14. Oktober 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Kapuzinerkloster Feldkirch

Beitrag
150 Euro

Anmeldung
maximal 15 Personen

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Unterstützungsleistungen für Betreuung und Pflege

Mit dem Sozialhilfe-Grundsatzgesetz hat der Bund den Bundesländern einen Rahmen für landesgesetzliche Regelungen vorgegeben. In Vorarlberg ist im April 2021 an die Stelle des früheren Mindestsicherungsgesetzes das „Gesetz über Sozialleistungen für hilfsbedürftige Personen“ getreten. In der Veranstaltung werden die neuen rechtlichen Grundlagen vorgestellt – mit dem Schwerpunkt auf Betreuung und Pflege – sowohl ambulant wie stationär. Weiters geht der Referent auf vorrangige Leistungen für Betreuung und Pflege ein und steht während des Vortrags für Fragen aus der Praxis zur Verfügung.
 
Veranstaltung 2250036

Lernergebnisse – Inhalte

  • die wichtigsten vorrangigen Unterstützungsleistungen für Betreuung und Pflege
  • die wichtigsten rechtlichen Grundlagen des Sozialleistungsgesetzes und der Sozialleistungsverordnung
  • die Finanzierungsmodelle nach dem Sozialleistungsgesetz
  • die Schnittstelle Case Management – Bezirkshauptmannschaften

Referent
Josef Lang
Leiter der Abteilung Soziales bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Manager*innen und Interessierte

Termin
Montag, 17. Oktober 2022
von 8.30 bis 12.00 Uhr (4 UE)

Ort
Saal des Hofsteiger, Schwarzach

Beitrag
30 Euro

Anmeldung
maximal 25 Personen

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Grundlagen Psychopharmaka im Alter

Sind Psychopharmaka ein Beitrag zur Lebensqualität, lassen sie Menschen wiederaufleben, oder dienen sie nur dazu, Menschen „aufzuheben“? Diese Fragen sind nicht einfach zu beantworten. Sie können auch nicht pauschal mit ja oder nein beantwortet werden. Es könnte jedoch der Eindruck entstehen, es muss sich zweifellos um einen Beitrag zur Qualität in der Betreuung älterer Menschen handeln. Warum sonst bekommen mehr als 50 Prozent der Menschen, die in stationären Einrichtungen leben, Psychopharmaka verordnet? Im ambulanten Bereich geht der Trend ebenfalls hin zu mehr Psychopharmaka. Im Seminar sollen die besonderen Aspekte der Psychopharmakotherapie beim älteren Menschen und vor allem die Rolle der Pflegenden in diesem Zusammenhang betrachtet werden.
 
Veranstaltung 2250037

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • kennen erwünschte und unerwünschte Wirkungen von Psychopharmaka.
  • erhalten Wissen zu Wirklatenz und Bedarfsmedikationen.
  • kennen die wichtigsten Wechselwirkungen.
  • vertiefen ihr Wissen zu den Aufgaben von Pflegenden (Information, Kommunikation, Beobachtung und Dokumentation).
  • lernen die Wichtigkeit eins gemeinsamen Behandlungskonzeptes kennen.
  • evaluieren ihre bisherigen Erfahrungen und leiten Alternativen zur Psychopharmakotherapie ab.

Referent
Gerhard Stadler, BBA
Dipl. psychiatrischer Gesundheits- und
Krankenpfleger

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen

Termin
Donnerstag, 20. Oktober 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Bregenz

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
maximal 20 Personen

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Fortbildungen | November 2022

Anleitung und Bewertung - Bewertungskriterien der verschiedenen Sozial- und Pflegeberufe

Das Spektrum der zu bewertenden und zu beurteilenden Berufsgruppen in der Pflege ist sehr breit gefächert. Zu den bereits vielfältigen Gesundheits- und Krankenpflegeberufen und Sozialbetreuungsberufen ist ab 2016 der Beruf Pflegefachassistenz hinzugekommen und der Beruf Pfegeassistenz erhielt weitere Kompetenzen. Die unterschiedlichen Auszubildenden wollen fair und ihrem Niveau entsprechend bewertet und beurteilt werden – dies stellt eine gewisse Herausforderung dar.
 
Veranstaltung 2250038

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • kennen und vertiefen Erkenntnisse zum Thema Lernen.
  • beschäftigen sich mit dem gesetzlichen Hintergrund der verschiedenen Ausbildungen.
  • erhalten einen Überblick über die Pflegeausbildungsvielfalt im Land Vorarlberg.
  • erhalten einen Einblick in die unterschiedlichen Beurteilungsbögen.
  • bringen das Thema „Lernziel“ in Zusammenhang mit der Beurteilung.
  • evaluieren ihre bisherigen Erfahrungen und leiten ergänzende Möglichkeiten ab.

Referent
Christof Fuchs MSc, DGKP
Pflegepädagoge

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Donnerstag, 3. November 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Dornbirn

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
maximal 18 Personen

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MH Kinaesthestics - Grundkurs

MH Kinaesthetics (Maietta-Hatch Kinaesthetics) ist die Lehre der menschlichen Bewegung und die Wahrnehmung der Bewegung in den Alltagsaktivitäten. Wir lernen über unsere eigene Bewegung ein Leben lang – diese Bewegungssensibilität kann sich positiv und nachhaltig auf die Gesundheitsentwicklung auswirken.

Wie kann ich mein eigenes Körpergewicht wahrnehmen und für die gezielte Bewegung verwenden?
 

Veranstaltung 2250039

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • verstehen die eigene Bewegung und gestalten individuell die Bedeutung für ihre Gesundheits-, Entwicklungs- und Lernprozesse.
  • reflektieren ihr eigenes Bewegungsmuster und erhalten Möglichkeiten für eine Anpassung im Handling.
  • erhalten Bewegungsfähigkeit im Rahmen von Gewichtsverlagerung/ Gleichgewicht und lernen, Möglich-keiten für sich zu entdecken, die Körperspannung relativ niedrig zu halten, um dies für die Bewegung andere Menschen zu nutzen.

Referentin
Beate Steixner-Bartl, DGKPin
MH-Kinaesthetics-Trainerin, Trainerin für pflegende Angehörige, Dipl. Bewegungs-, Tanzpädagogin, Dipl. Qigongtrainerin, Kinästhetik-Trainerin am Landeskrankenhaus Innsbruck
 
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, an Bewegung interessierte Personen

Termine
Freitag, 4. November 2022,
Samstag, 5. November 2022
und Freitag, 25. November 2022
jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr
(24 UE)

Ort
Im Schützengarten, Lustenau

Beitrag
350 Euro

Mitzubringen
Turn- oder Yogamatte, Handtuch, Socken, Schreibzeug

Anmeldung
maximal 16 Personen

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Atem-Weg-Begleitung - Umgang mit Atemnot Vertiefungskurs

Atemnot und der Umgang mit ihr stellen uns immer wieder vor große Herausforderungen in der Pflege. Das Seminar dient der Wiederholung und Vertiefung des Grundkurses Atem-Weg-Begleitung in der letzten Lebensphase. Dabei wird großer Wert auf die Verbindung zum eigenen Atem gelegt und die Möglichkeit zum Üben helfender Maßnahmen gegeben. Neu aufgenommene Themen sind der Umgang mit den chronischen Lungenerkrankungen Asthma bronchiale und COPD. Eine besondere Vertiefung dieses Seminars gilt der Hinwendung zu den Angehörigen bei Atemnot und im Sterbeprozess. Zudem wird in die Praxis des Tönens eingeführt.
 
Veranstaltung 2250040

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • nehmen den eigenen Atem als Quelle wahr.
  • knüpfen an ihre Erfahrungen in der Atem-Weg-Begleitung an und vertiefen diese.
  • lernen den Umgang mit den Krankheitsbildern Asthma und COPD in Theorie und Praxis.
  • vertiefen sich in der Begegnung durch Berührung.
  • erhalten Einblick in die Praxis des Tönens in Verbindung mit Berührung.
  • lernen Angehörige und Betroffene anzuleiten bei Atemnot.

Referentin
Renate Kohler, DGKPin
Palliativfachkraft, Atemtherapeutin (AFA Deutschland), Atempädagogin (atem austria)

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte. Vorteilhaft ist der Besuch des Grundkurses „Atem-Weg-Begleitung“

Termin
Montag, 7. November 2022
von 9 bis 17 Uhr (8 UE)

Ort
Sozialzentrum Mariahilf Bregenz
Stiftung Liebenau Österreich

Beitrag
120 Euro

Anmeldung
maximal 12 Personen

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Resilienz - innere Stärke

Die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln und in sich selbst verankert zu sein, ist erlernbar. Bei dieser Fortbildung erfahren Sie, wie Sie ein hohes Maß an Stresskompetenz und Persönlichkeitsstärke entwickeln können. Weiters lernen Sie Denkhaltungen und Methoden kennen, auf deren Grundlage Sie in der Lage sind, Ihre inneren Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, um an Schwierigkeiten erfolgreich zu wachsen.
 
Veranstaltung 2250041

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • erkennen ihre persönlichen Stärkefaktoren und begreifen, wie sie diese noch intensiver leben können.
  • werden in die Lage versetzt, die krankmachende Opferrolle zu vermeiden und die Selbstwert stärkende Gestalter-Rolle zu übernehmen.
  • verstehen, welche Bedeutung ihr Mindset für die Entwicklung innerer Stärke und die Gesunderhaltung hat.
  • erfahren, wie sie Glaubenssätze auf der Grundlage eines würdigen Menschen-bildes verinnerlichen können, um aus schwierigen Situationen gestärkt hervorzugehen.
  • erkennen, wie Stresskompetenz entwickelt und ein hohes Maß an Lebensfreude und Lebensmut generiert werden kann.

Referierende
Prof.in Dr.in Anna Maria Pircher-Friedrich
Leiterin des Instituts für sinnorientierte Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung

Dr. med. Rolf-Klaus Friedrich
Facharzt für Anästhesiologie

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termine
Dienstag, 8. November 2022 und
Mittwoch, 9. November 2022
jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr
(16 UE)  

Ort
Kolpinghaus Bregenz

Beitrag
270 Euro

Anmeldung
maximal 30 Personen

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Führungskultur im Wandel - erfolgreiche Mitarbeiterführung durch wirkungsvolle soziale Kompetenz

Führungskräfte benötigen eine Fülle an Know-how, um für eine professio-nelle Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle zu sorgen – vor allem ein hohes Ausmaß an Wissen bezüglich einer effektiven sozialen Kompetenz. Das professionelle Wahrnehmen und Bewerten der sozialen Bedürfnisse im beruflichen Kontext seitens der Führungskraft ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um von Mitarbeitenden und übergeordneten Führungskräften als Leader wahrgenommen zu werden. Damit kann eine zeitgemäße, richtungsweisende und moderne Führungskultur geschaffen werden. Viele reden davon, aber worauf kommt es dabei wirklich an?

Veranstaltung 2250042

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • erhalten einen praxisbezogenen differenzierten Überblick über die unterschiedlichen Führungsstile im Wandel der Zeit (von traditionell bis agil).
  • erarbeiten, welche Komponenten ein moderner Arbeitsplatz in der Pflege erfüllen sollte.
  • lernen, wie die unterschiedlichen Attribute der sozialen Kompetenz wie Beziehungsmanagement oder Konfliktlösungsverhalten das eigene Tun beeinflussen können.
  • erhalten die Erkenntnis, welchen Einfluss die soziale Kompetenz auf die Mitarbeiterbindung hat bzw. wie dadurch der Mitarbeiterfluktuation entgegengesteuert werden kann.
  • evaluieren ihre Expertise und erweitern bzw. ergänzen ihre Bewertung in „kritischen“ Situationen mit dem gewonnenen Wissen zum Thema „Sozialkompetenz“.

Referent
Dr. Herbert Gruner
Systemischer Organisations- und Teamentwickler, Referent sowie Lehrveranstaltungsleiter an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien, Supervisor und Coach

Zielgruppe
Kaderpersonal, Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Montag, 14. November 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Saminapark Frastanz

Beitrag
150 Euro

Anmeldung
maximal 16 Personen

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Im Kreuzfeuer von Konflikten - professionelle Konfliktbearbeitung im Alltag

Die Begleitung von Familiensystemen sowie die Organisation der erforderlichen Betreuung und Pflege bringt notwendige Abstimmungsprozesse mit sich, die häufig zu Konflikten zwischen den beteiligten Personen, An- und Zugehörigen, Vertretern unterschiedlicher Berufs-gruppen u.a. führen können. Die professionellen Dienste sind daher in ihrem beruflichen Alltag besonders gefordert, neben fachlichen Fragestellungen auch mit (sozialen) Konflikten sehr professionell und in einer vermittelnden Form umgehen zu können.
 
Veranstaltung 2250043

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • kennen die Grundlagen von Konflikten, deren Besonderheiten der Austragungsformen sowie wirksame Bearbeitungsmöglichkeiten.
  • verstehen neurobiologische Grundlagen des erfolgsversprechenden Konfliktmanagements.
  • erlernen verschiedene Bearbeitungsansätze, Werkzeuge und Tools für Konflikte sowie die Vermittlung (Mediation) und können diese erfolgswirksam anwenden.
  • wandeln Konflikte und dramadynamische Kommunikation in gewaltfreie, konstruktive und lösungsorientierte Kommunikation um.

Referent
Dr. Herbert Gruner
Systemischer Organisations- und Teamentwickler, Referent sowie Lehrveranstaltungsleiter an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien, Supervisor und Coach

Zielgruppe
Case Manager*innen, Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termine
Dienstag, 15. November 2022 und Mittwoch, 16. November 2022 jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr
(16 UE)

Ort
Saminapark Frastanz

Beitrag
260 Euro

Anmeldung
maximal 20 Personen

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Grundlagen der Aromapflege - naturreine Öle mit breitem Wirkungsspektrum für Körper und Seele

Naturreine ätherische Öle sind komplexe Pflanzenwirkstoffe, die wir zur Förderung und Erhaltung von Wohlbefinden und Gesundheit anwenden können. Wir hören an diesem Seminartag, was ein ätherisches Öl überhaupt ist, schauen uns den Weg von der Pflanze in die Flasche an, besprechen ausgewählte Öle anhand von Duftproben, Riechübungen und Ölportraits und erfahren anschließend, welche Anwendungsmöglich-keiten sich für ätherische Öle ergeben. Oft vernachlässigt, aber ebenso wirkungsvoll können naturbelassene Pflanzenwässer und native Pflanzenöle zur Pflege von Körper und Psyche verwendet werden! Mit dem erlernten Wissen über die Öle mischen wir uns einen individuellen Rollon für das persönliche Wohlbefinden.

Veranstaltung 2250044

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • bekommen eine Einführung in die Grundlagen der Aromatherapie.
  • erfahren, wie das Öl von der Pflanze in die Flasche gelangt.
  • bekommen Einblick in Botanik, Herstellungsverfahren und Haltbarkeit.
  • lernen ausgewählte ätherische Öle und deren Einsatzgebiete kennen.
  • bekommen Tipps zu Anwendungsmöglichkeiten von Ölen und erlernen den Umgang mit der Dosierungstabelle.
  • lernen die wichtigsten Hydrolate und nativen Pflanzenöle kennen.
  • runden den Tag mit der Kreation eines persönlichen Wohlfühlprodukts ab – Thema Selbstfürsorge in der Pflege.

Referentin
Mag.a Tina Krupalija
Dipl. Aromapraktikerin und Psychologin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Dienstag, 22. November 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Saminapark Frastanz

Beitrag
130 Euro

Anmeldung
maximal 20 Personen

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Gewalt- und Aggressionsprävention im Gesundheitswesen

Beschäftigte im Gesundheitswesen können Gewalt und Aggression in unterschiedlicher Intensität begegnen, aktuelle Medienberichte bestätigen leider diese Erkenntnis. Viele Aspekte im Arbeitsumfeld der Pflege bergen Konfliktpotenzial. Es gibt Möglichkeiten, diese zu identifizieren und Zusammenhänge zu erkennen, das Thema ist sehr gut erforscht. Es sind Strategien bekannt, die helfen können, das Risiko für Gewalt und Aggression zu senken.
 
Veranstaltung 2250045

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • erhalten einen Überblick über die verschiedenen Arten von Gewalt und Aggressionen.
  • evaluieren ihre eigenen Erfahrungen zu dem Thema.
  • sensibilisieren ihre Wahrnehmung, um mögliche Konfliktpotenziale bzw. aggressionsauslösende Reize zu identifizieren.
  • analysieren den Verlauf einer Konfliktsituation.
  • lernen Inhalte über Selbstschutz, Reflexion und Prävention.
  • erhalten Einblicke in ein professionelles Deeskalationsmanagement.

Referent
Christof Fuchs, MSc, DGKP
Pflegepädagoge und Deeskalationstrainer

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen,
Interessierte

Termin
Donnerstag, 24. November 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Dornbirn

Beitrag
140 Euro

Mitzubringen
lockere Kleidung und festes Schuhwerk

Anmeldung
maximal 18 Personen

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Expertenstandard - Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

Der Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ richtet seine Aufmerksamkeit darauf, dass alle betroffenen Personen mit einer chronischen Wunde vom Typ Dekubitus, Ulcus cruris oder Diabetischem Fußulcus eine pflegerische Versorgung erhalten, die das individuelle Krankheitsverständnis berücksichtigt, die Lebensqualität fördert, die Wundheilung unterstützt und die Rezidivbildung vermeidet. Das Seminar stellt den Standard vor und gibt eine Einführung in die benötigten Kompetenzen sowie nützliche Tipps, wie diese in die Praxis umgesetzt werden können.

Veranstaltung 2250046

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • erhalten einen Überblick zum Expertenstandard.
  • erkennen die Ursachen, Formen und Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Wunden und die Folgen für die Lebensqualität.
  • vertiefen ihre Kenntnisse zu Anamnese, Wundbeurteilung, -dokumentation und -assessments.  
  • erlernen die Förderung und Erhaltung des Selbstmanagements und des Wohl-befindens der Betroffenen.
  • erhalten Tipps zur Umsetzung des Standards und der Planung der Pflegemaßnahmen.
  • lernen, den Fokus weg von der Wunde hin zur Sicht auf den Menschen mit Wunde zu legen.

Referentin
Marianne Hintner, DGKPin
Zertifizierte Wundexpertin ICW, Leitung Wundteam WoundCare-Connection, Hall/Tirol

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Mittwoch, 30. November 2022
von 9 bis 17 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Bregenz

Beitrag
120 Euro

Anmeldung
maximal 25 Personen

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Fortbildungen | Dezember 2022

Reife Leistung - älter werden in der Arbeitswelt

Potenziale nutzen, Leistungsfähigkeit erhalten, den Alltag in einer Einrichtung des Gesundheitswesens managen. Lebensältere Beschäftigte tragen mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in erheblichem Maße zum Erfolg von Organisationen bei, treffen aber an ihrem Arbeitsplatz nicht immer auf die gewünschte Würdigung und Einbindung. Schwerpunkte dieses Workshops sind: Vom Anti-Aging zum Pro-Aging: Ignorieren hilft auch nicht. Veränderungen in der Arbeitswelt – Wertschätzung des Alters? Sich als Best-Ager sehen und verstehen. Alter und Leistungsfähigkeit – von Mythen und Realitäten. Klärung der eigenen Stärken und Potenziale und diese zur Verfügung stellen. Chancen und Herausforderungen in alters-gemischten Teams.
 

Veranstaltung 2250047

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • reflektieren ihre eigene Einstellung zum Thema „älter werden“.
  • setzen sich mit ihren eigenen Potenzialen auseinander.
  • evaluieren die vorherrschenden Mythen und Realitäten von Alter.
  • lernen Möglichkeiten eines selbstbewussten Umgangs mit dem Erfahrungswissen kennen.
  • vertiefen ihre Kenntnisse zum Konzept des lebenslangen Lernens.

Referentin
Stefanie Lampert
Trainerin von DIE Akademie im Gesundheitswesen, Bad Honnef, Dipl.-Pädagogin, Zertifizierte Kommunikations-, Konflikt- und Sozialkompetenztrainerin, Dozentin an der Exzellenzuniversität Konstanz, Kinesiologin, Energetischer Gesundheitscoach
 
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Donnerstag, 1. Dezember 2022
von 9 bis 17 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Bregenz

Beitrag
160 Euro

Anmeldung
maximal 15 Personen

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Gelingendes Miteinander mit Menschen mit Demenz

Mit allen Sinnen einfühlsam verbal und nonverbal zu kommunizieren und in Interaktion zu treten, ist Voraussetzung, um mit Menschen mit Demenz in Verbindung zu kommen. Ein gelingendes Miteinander kann möglich werden, wenn wir ihre Andersheit ernst nehmen. Validation bietet uns zahlreiche Möglichkeiten, individuell passend in herausfordernden Situationen zu reagieren. Das demenz-balance-Modell® informiert uns über Lösungsansätze, um den Bedürfnissen und Verlusten der Menschen mit Demenz adäquat begegnen zu können. Verhaltensweisen und Symbolhaftes lernen wir in konkreten Selbsterfahrungs-Übungen und aus Erfahrungen kennen.
 

Veranstaltung 2250048

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • bekommen ein Gefühl, welche Arten eines wertfreien, empathischen Umgangs mit Menschen mit Demenz zielführend und hilfreich sein können.
  • erhalten konkrete Lösungswege, um eine validierende Grundhaltung im Alltag mit Menschen mit Demenz umsetzen zu können.
  • werden in Rollenspielen und Übungen trainiert.
  • bekommen dadurch weniger Stress und dies kann zu einem gelingenden Miteinander führen.

Referentin
Rosmarie Fink
Zertifizierte VTI Validation® Trainerin & demenz-balance-Modell® Multiplikatorin, Coach für Pflegepersonal & Angehörige,
freiberufliche Referentin
 
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Montag, 5. Dezember 2022
von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Gunzhaus Alberschwende

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
maximal 17 Personen

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Pathologisches Horten und Messie-Syndrom

Menschen, die vom Messie-Syndrom betroffen sind, leben im dauerhaften Chaos. Von der WHO wurde das Syndrom als eigenständiges Krankheitsbild unter dem Namen „Pathologisches Horten“ anerkannt und 2022 in den neuen ICD-11 aufgenommen. Nur wenn Sie als Fachkraft über das Messie-Syndrom umfassend informiert sind, kann ein adäquater Umgang mit der individuellen Problematik der betroffenen Personen und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen. Aus dem Verstehen heraus erwächst Empathie, die in kompetentes, professionelles Handeln mündet.
 
Veranstaltung 2250049

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • verstehen die Ausdrucksformen der Messie-Welten.
  • kennen die drei verschiedenen Krank-heitsbilder: Pathologisches Horten, Vermüllungssyndrom und Verwahrlosungssyndrom und können diese voneinander unterscheiden.
  • benennen die Symptomatik und ihre Auswirkungen sowie die Ursachen und Folgen.
  • erlernen eine chancenreiche, konkrete Vorgehensweise entsprechend des jeweiligen Ausprägungsgrades.
  • wenden ein „Bindungsbasiertes Begleitungskonzept“ an.
  • evaluieren ihre bisherigen Erfahrungen und leiten Maßnahmen ab.

Referentin
Veronika Schröter
Gründerin und Leiterin des Messie-Kompetenz-Zentrums Stuttgart, Gestaltpsychotherapeutin, Messie-Expertin seit 22 Jahren, Autorin zum Thema Messie-Syndrom
 
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Managerinnen und Manager und Interessierte

Termine
Donnerstag, 15. Dezember 2022 und Freitag, 16. Dezember 2022
jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr
(16 UE)

Ort
Kolpinghaus Bregenz

Beitrag
280 Euro

Anmeldung
maximal 12 Personen

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Fortbildungen | Januar 2023

Einblicke in das Case Management

Mittlerweile sind die Beratungsstellen für pflegebedürftige Menschen und deren An- und Zugehörige, in denen nach der Methode des Case Managements gearbeitet wird, flächendeckend in Vorarlberg etabliert. Was beinhaltet die Methode? Welche Aufgaben haben Mitarbeitende des Case Managements? Wann ist ein Einbeziehen von Case Manager*innen sinnvoll? Wie können die Schnittstellen optimal gestaltet werden? Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten die Teilnehmenden Informationen über das Case Management. Darüber hinaus wird Raum für einen Erfahrungsaustausch sein.
 
Veranstaltung 2350001

Lernergebnisse – Die Teilnehmenden

  • unterscheiden zwischen Case und Care Management.
  • haben Kenntnis über die Phasen des Case Management Kreislaufs.
  • verstehen die Haltungen und Funktionen im Case Management.
  • sind über das Case Management mit pflegebedürftigen Menschen und deren An- und Zugehörigen informiert.
  • diskutieren über Erfahrungen aus der Praxis und tauschen sich aus.

Referentin
Elisabeth Ilievski, BA
Case Managerin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Netzwerkpartner*innen

Termin
Dienstag, 17. Januar 2023
von 8.30 bis 12 Uhr (4 UE)

Ort
Kapuzinerkloster Feldkirch

Beitrag
60 Euro

Anmeldung
maximal 16 Personen

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