Bildungsprogramm
Herbst 2021

Wir haben für Sie wieder ein umfangreiches Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zusammengestellt.

Wählen Sie aus unserem Angebot an Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die den aktuellen Pflege- und Betreuungsstandards angepasst sind und nutzen Sie die Möglichkeit unserer Online Anmeldung.

Bildungsprogramm
Herbst 2021

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Fortbildungen | Oktober 2021

Wundmanagement

Die moderne, phasengerechte Wundversorgung wird immer bedeutsamer, da die Zahl der chronischen Wundpatientinnen und -patienten stetig steigt. Der Markt überschwemmt uns mit Produkten und Materialien, was die richtige Auswahl erschwert. Im Mittelpunkt dieser Fortbildung steht, die „Sprache der Wunde“ verstehen zu lernen, um ihr das bieten zu können, was die Wunde zur Schmerzlinderung und/oder Abheilung benötigt. Dabei steht immer der betroffene Mensch im Vordergrund.

Veranstaltung 2150036

Inhalt

  • Wundentstehung – Pathophysiologie
  • Die häufigsten Wundarten, ihre Merkmale und die therapeutischen Konsequenzen
  • Der Weg zur richtigen Wundbeurteilung
  • Materialien und ihre Wirkungsweisen
  • Fallbeispiele

Referentin
Sandra Dietrich, MSc, ANP, DGKPin
Zertifizierte Wundmanagerin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen

Termin
Freitag, 1. Oktober 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Saminapark Frastanz

Beitrag
120 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Die zehn "No Gos" in der Patienten- und Angehörigenbegleitung

Pflege- und Betreuungssituationen in der Familie oder familienähnlichen Gemeinschaften bergen häufig viel Konfliktpotenzial. Gerade in langandauernden Auftragsverhältnissen ist es schwierig, den richtigen Umgang mit Nähe und Distanz zu pflegen. Wie entwickelt sich das häusliche Setting, welche Belastungsszenarien zeigen sich, welche familiären Dynamiken sind zu beachten, wie gelingt es, einen „klaren“ Blick zu bewahren, wie gelingt es, betroffene Personen in Entscheidungsfindung und verbindliches Miteinander zu führen. Was bedeutet hier Professionalität?

*Ein wesentlicher Anteil der Veranstaltung besteht aus den von den Teilnehmenden mitgebrachten Fallvorstellungen.

Veranstaltung 2150038

Inhalt

  • Gesamtblick auf das Setting was bedeutet Professionalität von Pflegefachpersonen im Alltag
  • Was bedeutet „Neutralität bewahren“
  • Rolle von Pflegepersonen bzgl. pflegerisches und medizinisches Wissen einsetzen
  • „Verantwortung“ von Pflegepersonen  
  • Vorbereitete Fallvorstellung (*Folien, Flip-Chart ...)
  • Reflexion und Diskussion der Fälle

Referent
Dr. h. c. Hans-Rudolf Stoll, MSc
35 Jahre in der Onkologiepflege, davon 30 Jahre sowohl am Universitätskrankenhaus Basel und gleichzeitig in der häuslichen onkologischen Versorgung und davon die letzten 15 Jahre als Pflegeexperte APN Onkologiepflege

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen

Termin
Donnerstag, 7. Oktober 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Hotel am Garnmarkt, Götzis

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Die Kunst, Menschen mit Demenz zu motivieren

„Das habe ich schon gemacht!“ – „Sowas musste ich früher nie machen, also werde ich es auch jetzt nicht tun!“ Wer kennt solche Sprüche nicht? Wenn die Demenz voranschreitet, wird es immer schwieriger, die Erkrankten dazu zu bewegen, sich bei der Körperpflege, an Haushaltsaktivitäten oder geselligen Runden zu beteiligen. Die Krankheit verhindert zudem, dass sie beispielsweise die Notwendigkeit zum Waschen oder zum Wechseln der Kleidung einsehen können – auch mit noch so vielen guten Argumenten sind sie nicht umzustimmen. Es gibt allerdings Mittel und Wege, sie durch Appelle an die von der Demenz kaum beeinträchtigte Emotionalität zu motivieren, und um die geht es in dieser Veranstaltung.

Veranstaltung 2150039

Inhalt

  • Wozu muss/möchte man Menschen mit Demenz motivieren?
  • Parallelen zur Kleinkind- und Behindertenpädagogik
  • Grundüberlegungen zur Motivierung von Menschen mit Demenz
  • Welche Strategien sind (nicht) Erfolg versprechend?

Referentin
Dr.in Svenja Sachweh
Dozentin und Kommunikationstrainerin im Pflegebereich

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Montag, 11. Oktober 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Hotel Messmer, Bregenz

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Humor als Brücke zu Menschen mit Demenz

Miteinander lachen zu können tut allen Menschen gut, und zwar in körperlicher wie in seelischer Hinsicht: Demenzgerechter, respektvoller und gelingender Humor fördert die Gesundheit. Er baut Stress ab. Und er festigt die sozialen Beziehungen der Beteiligten. Aber nicht nur das: Speziell im Bereich der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz kann der gezielte Einsatz von Humor auf beiden Seiten nicht nur die Lebensfreude und die Zufriedenheit steigern. Humor kann sogar dazu beitragen, dass das Aggressions- und Konfliktpotenzial der Erkrankten kleiner wird, und es somit seltener zu herausfordernden Verhaltensweisen kommt.

Veranstaltung 2150040

Inhalt

  • Die positiven Auswirkungen von Humor auf den Menschen allgemein
  • Mögliche Funktionen von Humor in Betreuung und Pflege
  • Was ist demenzgerechter Humor?
  • Möglichkeiten humorvoller Interventionen im Arbeitsalltag

Referentin
Dr.in Svenja Sachweh
Dozentin und Kommunikationstrainerin im Pflegebereich

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Dienstag, 12. Oktober 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Hotel Messmer, Bregenz

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Spezielle Pharmakologie - Herz-Kreislauf-System - Zusatztermin

(Indikationen: Blutdruck – Herzinsuffizienz – Lipidstoffwechsel)

Es werden die wichtigen Wirkstoffklassen für das Herz-Kreislauf-System besprochen – inklusive Integration der pflanzlichen Arzneistoffe. Darüber hinaus besprechen wir die wesentlichen neuen Wirkstoffe der jüngeren Vergangenheit. Auch die Nebenwirkungen der einzelnen Wirkstoffklassen werden thematisiert.

Veranstaltung 2150053

Inhalt

  • Standardtherapien für die Indikationen Blutdruck, Herzinsuffizienz, Diuretika, Lipidstoffwechsel
  • Neue Wirkstoffklassen
  • Anwendung von pflanzlichen Arzneistoffen

Referentin
Mag.a Judith Mader
Krankenhausapothekerin, klinische Pharmazeutin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen

Termin
Freitag, 15. Oktober 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Dornbirn

Beitrag
120 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

"Wenn nichts mehr geht, geht trotzdem noch etwas" - Validation nach Naomi Feil

Validation ist eine Methode, um mit alten und mangelhaft orientierten oder desorientierten (dementen) Menschen in eine Beziehung zu gehen. Diese Vorgehensweise hilft uns dabei, das Verhalten der Betroffenen zu verstehen, sie würdevoll zu begleiten, Konflikte zu vermeiden und einfühlsame Kommunikation zu gestalten (Wiederherstellung des Selbstwertgefühls). Die empathische Grundhaltung, ein theoretisches Fundament (Prinzipien) und spezielle verbale und nonverbale Techniken bilden die Basis für das Anwenden von Validation und unterstützen Pflegedienstmitarbeitende und Angehörige im Umgang mit verwirrten Menschen, sodass Stress reduziert wird und die immer höher werdenden Anforderungen bewältigt werden können. Ziel dieses Workshops ist, eine Methode kennenzulernen, um demente Menschen in ihrem Anderssein zu unterstützen und die eigene (Arbeits-)Situation zu verbessern.

Veranstaltung 2150042

Inhalt

  • Was ist Validation – wer ist Naomi Feil (Gründerin der Validation)
  • Zielgruppe der Validation und warum sie entwickelt wurde
  • Die 4 Phasen der Desorientierung nach Naomi Feil, Charakteristiken und Kommunikationstechniken (verbal und nonverbal)
  • Bedürfnisse alter desorientierter Menschen
  • Selbsterfahrung, Übungen, Rollenspiele – mit Vorbehalt angepasst an die Bedürfnisse der Kursteilnehmenden

Referent
Hanspeter Maurer
VTI zertifizierter Validations Teacher nach Naomi Feil, Dipl. Sozialbetreuer für Altenarbeit

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Dienstag, 19. Oktober 2021 und Mittwoch, 20. Oktober 2021, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr, (16 UE)

Ort
Krankenpflegeverein Bregenz

Beitrag
250 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Therapeutic Touch - heilsame Berührung

Therapeutic Touch ist eine einfache Form der Energiearbeit, die leicht zu erlernen ist. Sie dient der Wiederherstellung und Harmonisierung der körpereigenen Energiefelder. Sie führt zu Entspannung, Verminderung von Stress und Ängstlichkeit, gesteigertem Wohlbefinden und Anregung der Selbstheilungskräfte. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Ihnen die Methode Therapeutic Touch nach Kunz und Krieger vorgestellt, um den Energiefluss zu erspüren und zu harmonisieren.

Veranstaltung 2150043

Inhalt

  • Hausapotheke
  • Helfende Griffe
  • Notfälle
  • Bei Angehörigen und Freunden
  • Bei mir selber – Selfcare

Referentinnen
Josefine Hörburger, DGKPin, Therapeutic Touch Teacher

Silvia Ruprecht-Hossli, Therapeutic Touch Teacher

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Freitag, 22. Oktober 2021, von 8.30 bis 12 Uhr (4 UE)

Ort
Kapuzinerkloster Feldkirch

Beitrag
80 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Fortbildungen | November 2021

Das Messiesyndrom

Das Messiesyndrom, meist bekannt als Vermüllungssyndrom, besagt, dass ein Mensch in seiner räumlichen Umgebung dauerhaft im Chaos lebt. Es weist aber darüber hinaus nach innen und geht einher mit einer Vielzahl psycho-emotionaler Befindlichkeitsstörungen. Das Messiesyndrom wurde von der WHO als psychisches Krankheitsbild „Pathologisches Horten“ anerkannt. Nur wenn Sie als Fachkraft über das Messiesyndrom umfassend informiert sind, können ein adäquater Umgang mit der persönlichen Problematik der Klientin bzw. des Klienten und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen. Aus dem Verstehen heraus erwächst Empathie, die in kompetentes, professionelles Handeln mündet.

Veranstaltung 2150044

Inhalt
1. Tag: Grundlagen

  • Definition, Auswirkungen, Typologie des Pathologischen Hortens
  • Ursachen und deren Folgen
  • Auffälligkeiten im ambulanten sowie stationären Umfeld
  • Darlegung von Vorgehensweisen

2. Tag: Praxis

  • Konzeptvorschlag/Standardisierungsmodell
  • Fallbeispiele der Teilnehmenden
  • Erfolgreiche Gesprächsführung
  • Die nächsten Schritte – konkrete Lösungsansätze

Referentin
Veronika Schröter
Gründerin und Leiterin des Messie-Kompetenz-Zentrums Stuttgart

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Managerinnen und Case Manager, Interessierte

Termin
Dienstag, 2. November 2021 und Mittwoch, 3. November 2021, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr (16 UE)

Ort
Kolpinghaus Götzis

Beitrag
280 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Motivierende Gesprächsführung

Als Pflegeperson versucht man tagtäglich in Gesprächen Klientinnen und Klienten zu Verhaltensänderungen zu motivieren, wie beispielsweise die Medikamente regelmäßig einzunehmen, aufhören zu rauchen oder gesünder zu essen. Oft genug stößt man dabei aber auf Widerstand und das Gespräch verläuft für beide Seiten frustrierend. Die Motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick (2015) ist eine partnerschaftliche Beratungsmethode, die die Eigenmotivation der Klientinnen und Klienten fördert und somit nachhaltige Verhaltensänderungen unterstützt. Anhand von praxisnahen Beispielen und lernzentrierten Lehrmethoden gibt diese Fortbildung eine Einführung in die Motivierende Gesprächsführung.

Veranstaltung 2150045

Inhalt

  • Partnerschaftliche Grundhaltung der Motivierenden Gesprächsführung
  • Einschätzen der Motivationslage der Klientinnen und Klienten
  • Prinzipien und Methoden der Motivierenden Gesprächsführung: Empathie ausdrücken, Diskrepanzen aufzeigen, Widerstand erkennen und aufgreifen, Selbstwirksamkeit fördern
  • Methoden der Informationsvermittlung
  • Praxisnahe Beispiele

Referentin
Cornelia Schneidtinger, MSc, DGKPin
(Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege), Pflegepädagogin, Kommunikationstrainerin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Managerinnen und Case Manager, Interessierte

Termin
Freitag, 5. November 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Kolpinghaus Dornbirn

Beitrag
140 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Atem-Weg-Begleitung in der letzten Lebensphase | Einführung in die Palliativ-Atemtherapie

Wer kennt nicht die eigene Not im Umgang mit Atemnot anderer? Deshalb bedeutet es immer wieder eine besondere Herausforderung, Schwerkranke und Sterbende in ihrer Atemnot zu begleiten. Dieses Seminar möchte für den Atem und seine verschiedenen Formen im Sterbeprozess sensibilisieren. Zugleich werden wir Möglichkeiten des Umgangs mit Atemnot kennenlernen: Im achtsamen Berühren, im bewussten Wahrnehmen dessen was ist, im Entdecken neuer Atemräume gehen wir unseren Weg mit dem Atem und üben uns darin, ganz im Jetzt zu sein. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei unserem eigenen Atem, denn dieser ist uns im Leben eine zuverlässige Richtschnur.

Veranstaltung 2150046

Inhalt

  • Atemübungen, um den eigenen Atem wahrzunehmen
  • Praktisches Üben beim Umgang mit Atemnot in verschiedenen Situationen
  • Einsichten in den Zusammenhang von Atemnot und Angst
  • Letzte Berührungen

Referentin
Renate Kohler, DGKPin
Palliativfachkraft, Atemtherapeutin AFA

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Montag, 8. November 2021 von 9 bis 17 Uhr
Dienstag, 9. November 2021 von 9 bis 13 Uhr (12 UE)

Ort
„Im Schützengarten“ – Lustenaus Treffpunkt für Soziales  und Gesundheit

Beitrag
160 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Selbsterhaltungstherapie (SET) in der Betreuung von Menschen mit Demenz

Die ressourcenorientierte Zielsetzung der SET bedeutet, dass Erkennen und Nützen von individuell erhaltenen Fähigkeiten und emotionalen Kompetenzen im Alltag wichtiger sind, als wenig Erfolg versprechende Versuche, kognitive Verluste durch ein Training (Gedächtnistraining, Orientierungstraining, Wortfindungstraining u. Ä.) auszugleichen. Auf der Grundlage der SET lassen sich Empfehlungen zur Anpassung der Umgangsformen und der Tagesgestaltung an die Folgen verschiedener Demenzformen formulieren.

Veranstaltung 2150047

Inhalt
SET Konzept und zentrale Elemente

  • Anpassung der Kommunikation
  • Anpassung der Alltagsgestaltung und Beschäftigung

SET im stationären Wohnbereich

  • Erfahrungen mit den SET basierten Programmen in Wohngruppen für Menschen mit Demenz
  • Erfahrungsaustausch und Diskussion des Verbesserungspotenzials in der Betreuung von Menschen mit Demenz im Umfeld der Teilnehmenden

Referentin
Dr.in phil. Barbara Romero – Klinische Neuropsychologin (GNP). Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Warschau, des Instituts für Medizinische Psychologie, LMU München und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, TU München. Konzeptgeberin und Gründungsleiterin des Alzheimer Therapiezentrums Bad Aibling und Autorin der Selbsterhaltungstherapie (SET).

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen

Termin
Donnerstag, 11. November 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, Götzis

Beitrag
160 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Wenn die Sucht ins Alter kommt ...

Sucht kennt keine Altersgrenze und dennoch werden schädlicher Substanzmittelkonsum oder Abhängigkeitsentwicklungen bei älteren Menschen häufig nicht oder erst sehr spät bemerkt. Da Suchterkrankungen für Betroffene, Angehörige wie auch pflegende Menschen eine große Herausforderung darstellen, ist es hilfreich, sich ein grundlegendes Wissen über Sucht im Alter, mögliche Umgangsformen und Unterstützungsangebote anzueignen. Hierfür soll der Inhalt dieser Veranstaltung einen Beitrag leisten.

Veranstaltung 2150048

Inhalt

  • Sucht und Suchtgefährdung erkennen
  • Zahlen, Fakten, Hintergründe
  • Dos and Don´ts – die Problematik angemessen ansprechen
  • Helfen, aber wie? Die Inanspruchnahme von Hilfe fördern, Motivation aufbauen und stärken, Unterstützung vermitteln
  • „Kontrolliertes Trinken“ – was versteht man darunter, wann macht es Sinn?
  • Co-abhängig? Reflexion der eigenen Haltung suchtkranken Menschen gegenüber
  • Erfahrungsaustausch

Referentin
Mag.a Daniela Frick-Zech
MSc, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Freitag, 12. November 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Krankenpflegeverein Bregenz

Beitrag
120 Euro

Anmeldung
Anmeldung ist beendet

Resilienz - innere Stärke

Die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln und in sich selbst verankert zu sein, ist erlernbar. Bei dieser Fortbildung erfahren Sie, wie Sie ein hohes Maß an Stresskompetenz und Persönlichkeitsstärke entwickeln können. Weiters lernen Sie Denkhaltungen und Methoden kennen, auf deren Grundlage Sie in der Lage sind, Ihre inneren Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, um an Schwierigkeiten erfolgreich zu wachsen.

Veranstaltung 2150049

Inhalt

  • Geistige Stabilität entwickeln – Herausforderungen als Lerngeschenke und Wachstumschancen nutzen
  • Das Kohärenzprinzip der Salutogenese und wie Sie es in der täglichen Praxis erfolgreich umsetzen können
  • Ein würdiges Menschenbild als Grundlage für ein selbstbestimmtes und erfüllendes Leben und Führen
  • Den Stressmechanismus verstehen und die eigenen Möglichkeiten erkennen
  • Die eigenen Wertehaltungen und deren „Preisschilder“ erkennen
  • Die frustrierende und krankmachende Opferrolle vermeiden und eine selbstwertstarke Gestalterrolle entfalten

Referierende
Prof.in Dr.in Anna Maria Pircher-Friedrich
Leiterin des Instituts für sinnorientierte Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung

Dr. med. Rolf-Klaus Friedrich
Facharzt für Anästhesiologie

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Dienstag, 16. November 2021 und Mittwoch, 17. November 2021, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr (16 UE)

Ort
Saminapark Frastanz

Beitrag
270 Euro

Anmeldung
bis 22.10.2021, maximal 30 Personen

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Die (familien-)systemische Sicht in der Pflege- und Betreuungssituation

Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, verändert sich das ganze Familiensystem.

In jedem häuslichen oder stationären Setting sind Zu- und/oder Angehörige in irgendeiner Form mitbeteiligt – zum Beispiel als aktiv betreuende Angehörige, als „Zuruferangehörige“, als nicht anwesende Angehörige. Wie wird das Setting beeinflusst durch diese sehr unterschiedlichen Gegebenheiten, was ist für Mitarbeitende von pflegenden und mobilen Diensten hier zu berücksichtigen? Wie gelingt es diesen, die notwendige Neutralität zu bewahren, den Blick für das Wesentliche zu schärfen ...?

Veranstaltung 2150050

Inhalt

  • Pflege und Betreuung als Herausforderung an die Familie
  • Schwierigkeiten / mögliche Probleme
  • Kommunikations- und Beziehungsaspekte
  • Verstrickungsdynamiken in der Familie
  • Systemische Lösungsansätze

Referentin
Mag.a Hemma Tschofen
Psychologin und Psychotherapeutin, Lehrbeauftragte in der ÖAS, Systemaufstellerin im ÖfS, Supervisorin und Coach
 
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Managerinnen und Case Manager

Termin
Donnerstag, 18. November 2021, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)

Ort
Saal des Hofsteiger, Schwarzach

Beitrag
120 Euro

Anmeldung
bis 22.10.2021, maximal 20 Personen

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Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf und deren Angehörige

In der mobilen Betreuung und Pflege können vielfältige Probleme auftreten, zu denen es ebenso vielfältige Lösungen und Antworten gibt. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten die Teilnehmenden Informationen rund um das Thema Pflege und Betreuung.

Veranstaltung 2150051

Inhalt

  • Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten
  • Ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote oder Angebote des Betreuungs- und Pflegenetzes in Vorarlberg
  • Kontaktadressen zu den jeweiligen Institutionen
  • Angebote für pflegende Angehörige
  • Sonstige Beratungsstellen und therapeutischen Hilfen
  • Case Management in der Betreuung und Pflege – Überblick und wann das Case Management hinzugezogen werden kann

Referentin
Elisabeth Ilievski, BA
Case Managerin

Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Managerinnen und Case Manager, Interessierte

Termin
Dienstag, 23. November 2021, von 8.30 bis 13 Uhr (5 UE)

Ort
Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, Götzis

Beitrag
110 Euro

Anmeldung
bis 22.10.2021, maximal 20 Personen

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Fortbildungen | Dezember 2021

Einführung in die Praxisanleitung

Dieses Seminar gibt einen Überblick über pädagogische Zielsetzungen und Entscheidungen im Rahmen von Sozialbetreuungs- und Pflegeausbildungen. Anhand von beispielhaften Anleitungssituationen wird diskutiert, wie der Kompetenzerwerb der Studierenden bzw. der Auszubildenden angeleitet und beurteilt werden kann.

Veranstaltung 2150052

Inhalt

  • Grundlagen der Pflegepädagogik, Didaktisches Dreieck
  • Aufbau von Pflegekompetenz in der Praxis
  • Spezielle Anleitungssituationen zielgerichtet gestalten, evaluieren und beurteilen
  • Begleitendes Lernen im Stationsalltag
  • Gruppenanleitungen

Referentin
Margit Rennert, exam. Krankenschwester, Pflegepädagogin BA
Seit 2014 Referentin für Inhouse-Schulungen in Pflegeeinrichtungen, Mitwirkung in Weiterbildungen der Pflege, z.B. Gerontopsychiatrische Fachkraft, Intensivpflege, von 2015 – 2019 Honorar-Lehrkraft in einer Altenpflegeschule
 
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Donnerstag, 2. Dezember 2021 und Freitag, 3. Dezember 2021, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr (16 UE)

Ort
Kolpinghaus Dornbirn

Beitrag
160 Euro

Anmeldung
bis 05.11.2021, maximal 23 Personen

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Fortbildungen | Januar 2022

Menschen mit besonderen Bedürfnissen ganzheitlich aktivieren | Aktivierung bei Demenz, herausforderndem Verhalten, Beeinträchtigung oder Behinderung

„Hilf mir es selbst zu tun“: Montessori für Seniorinnen und Senioren ist ein ganzheitliches Aktivierungs- und Förderkonzept, um deren Alltagskom-petenz zu erhalten, zu aktivieren oder zu reaktivieren. Eine professionelle, personen- und gruppenzentrierte Planung und die Umsetzung mittels Einzel- und Kleingruppenarbeit sind wesentliche Kriterien der Betreuungs-qualität in Tageszentren, Wohngruppen, Alten- und Pflegeheimen sowie der mobilen Pflege und Betreuung zu Hause. „Bewegung für Körper-, Geist und Seele“: Dieser ganzheitliche Schwerpunkt wird mit der Methode Motogeragogik vermittelt.

Veranstaltung 2250001

Inhalt

  • Grundlagen der Sensorischen Aktivierung kennenlernen (Einzel- und Kleingruppenaktivierung)
  • Personenzentriertes und Biografie-orientiertes Aktivieren
  • Aktivierungsmethoden und Aktivierungstechniken – Vermittlung von Grundlagenwissen
  • Hoher Praxisanteil für eine gelingende Umsetzung in den Betreuungsalltag
  • Schwerpunkt Alltagskompetenztraining: z.B. „Übungen des täglichen Lebens“ inkl. Ideenbörse für die Praxis
  • Schwerpunkt ganzheitliche Bewegungs-methoden: z.B. Motogeragogik für Menschen mit besonderen Bedürfnissen inkl. Materialbörse

Referentin
Lore Wehner, MA
Fachexpertin für Betreuung in den Bereichen Geriatrie und Pädagogik,
Moto- und Montessori-Geragogin, Pädagogin, Autorin der Bücher: Sensorische Aktivierung und Methoden sowie Praxisbuch der Sensorischen Aktivierung
 
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

Termin
Donnerstag, 13. Januar 2022 und Donnerstag, 27. Januar 2022 jeweils von 9 bis 17 Uhr (16 UE)

Ort
Kolpinghaus Dornbirn

Beitrag
250 Euro

Anmeldung
bis 23.12.2021, maximal 16 Personen

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