Bildungsprogramm
Herbst 2026
Wir haben für Sie wieder ein umfangreiches Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zusammengestellt.
Wählen Sie aus unserem Angebot an Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die den aktuellen Pflege- und Betreuungsstandards angepasst sind und nutzen Sie die Möglichkeit unserer Online Anmeldung.
Bildungsprogramm
Herbst 2026
Im zweiten Teil der Seminarreihe steht das praktische Erleben von Makromethoden im Fokus. Die Teilnehmenden lernen, wie sie komplexere Arbeits- und Lernaufträge gestalten – von der Leittextmethode über die Projektmethode bis hin zu Fallarbeit und Lernvideos. Zudem erhalten sie Einblicke in den Einsatz digitaler Tools, die die Praxisanleitung abwechslungsreicher und nachhaltiger machen. Ziel ist es, Lernprozesse aktiv, handlungsorientiert und digital unterstützt zu gestalten.
Veranstaltung 2650032
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- entwickeln Arbeits- und Lernaufträge nach der Leittextmethode.
- erarbeiten Ideen zur Umsetzung der Projektmethode.
- setzen Fallarbeit und Lernvideos gezielt in der Praxisanleitung ein.
- lernen verschiedene digitale Tools kennen und wenden diese exemplarisch an.
- erleben Makromethoden praktisch und reflektieren deren Nutzen.
- erweitern ihre Möglichkeiten zur kreativen und handlungsorientierten Ausbildungsgestaltung.
Referentin Agata Lutter, MSc (Pflegepädagogik), Qualitäts- und Projektmanagement, seit 2020 Entwicklung und Leitung praxisnaher Fortbildungen für Praxisanleiter*innen
Zielgruppe Pflegepersonen, Praxisanleiter*innen, Die Teilnahme an „Methoden für die Praxisanleiung - Teil 1“ ist keine Bedingung für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.
Termin Donnerstag, 1. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Hotel am Garnmarkt, Götzis
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
Anmeldung ist beendet
Wie wir Nahrung aufnehmen, verwerten und Schlackenstoffe ausleiten können, sehen wir nicht nur an unseren Blutwerten, sondern auch an den Deutungszonen unserer Füße. Funktioniert das Darm-Mikrobiom nicht ausreichend, reagiert das Immunsystem und wir fühlen uns nicht wohl. Auch das Aussehen der Füße verändert sich.
Veranstaltung 2650034
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- erkennen Füße als Präventivmelder.
- lernen Körperzeichen zu erkennen und zu reagieren.
- verstehen, was mit Darmgesundheit gemeint ist.
- gehen der Frage nach, wann reagiert werden sollte.
- lernen Möglichkeiten der Darmbalance im Alltag wiederzufinden.
Referentin Ulli Wurpes, Leiterin und Inhaberin des Therapie- und Trainingsinstitutes Fussschule & Bewegungshaus Wels, Bewegungs-pädagogin, Yogatherapeutin, Fußanalytikerin, Vortragende, Buchautorin
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Montag, 12. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Bildungshaus Batschuns
Beitrag 180 Euro
Mitzubringen Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und eine Matte mitbringen.
Anmeldung
bis 18.09.2026, maximal 18 Personen
Dieser praxisnahe Workshop vermittelt essenzielles Wissen zur Polymedikation. Anhand von Fallbeispielen und interaktiven Übungen lernen die Teilnehmenden, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu setzen. Ziel ist es, die Sicherheit in der täglichen Praxis zu erhöhen und eine optimale Patient*innen-Versorgung zu gewährleisten.
Veranstaltung 2650033
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- verstehen die Definition, Ursachen und Risiken von Polymedikation.
- werden für häufige Probleme wie Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Medikationsfehler sensibilisiert.
- identifizieren Situationen, in denen eine Rücksprache mit Ärzt*innen oder Apotheker*innen notwendig ist, und welche unterstützenden Hilfsmittel zur Verfügung stehen.
- wenden Strategien zur sicheren Medikamentenverabreichung in der Pflegepraxis an.
- analysieren praxisnahe Fallbeispiele und erarbeiten Lösungsstrategien.
Bitte senden Sie vorab gerne Fragen bzw. Fallbeispiele an die Referentin. Diese werden im Kurs konkret beantwortet bzw. bearbeitet.
danielle.hochhold@uibk.ac.at, +43 512 50758882
Referentin Mag.a pharm. Danielle Hochhold, MSc, öffentliche Apothekerin mit langjähriger Erfahrung in Medikationsanalyse und einem Schwerpunkt für klinische Pharmazie
Zielgruppe Pflegefachassistent*innen, diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen
Termin Montag, 12. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort ÖGK Dornbirn
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 18.09.2026, maximal 20 Personen
Es gibt unzählige Formen von Füßen, unterschiedliche Proportionen und Eigenschaften. Auch Zehen sprechen eine sehr unterschiedliche Sprache und geben viele Informationen zur Persönlichkeit und zu Potenzialen eines Menschen. Wie können Sie die Zeichen Ihrer Füße interpretieren?
Veranstaltung 2650035
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- erfahren die eigene Persönlichkeit tiefer.
- erkennen: Welche Potenziale habe ich und welche lebe ich?
- können besondere Merkmale der Füße als Chance und/oder Stärke erkennen.
- spüren: Wo ist meine Mitte, meine Balance?
Referentin Ulli Wurpes, Leiterin und Inhaberin des Therapie- und Trainingsinstitutes Fussschule & Bewegungshaus Wels, Bewegungs-pädagogin, Yogatherapeutin, Fußanalytikerin, Vortragende, Buchautorin
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Dienstag, 13. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Bildungshaus Batschuns
Beitrag 180 Euro
Mitzubringen Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und eine Matte mitbringen.
Anmeldung
bis 18.09.2026, maximal 18 Personen
Wir beschäftigen uns mit den institutionellen Unterstützungsangeboten im Bereich Sucht und Psychiatrie. Dazu zählen unter anderem Kenntnisse zu Medikamenten, Validationsstrategien sowie Hintergrundwissen zu Suchterkrankungen und psychischen Komorbiditäten. Sie setzen sich reflektiert mit ihrem Umgang mit Patient*innen auseinander und entwickeln daraus eigene Handlungsschritte. Die Inhalte werden sowohl durch theoretische Inputs als auch durch vertiefende Arbeit in Kleingruppen vermittelt.
Veranstaltung 2650036
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- kennen die Leitlinien im Umgang mit suchterkrankten Menschen.
- kennen Hintergründe zu Suchterkrankungen sowie psychiatrischen Begleiterkrankungen und Störungen.
- kennen und erfahren, wo sie Hilfe für ihre betreuten Personen erhalten (Vorstellung der unterschiedlichen Unterstützungsangebote und deren Rahmenbedingungen, Vernetzungsangebote).
- kennen die wichtigsten Medikamente im Rahmen von Suchterkrankungen/Substitution.
- evaluieren ihre bisherigen Erfahrungen und leiten Maßnahmen ab.
- reflektieren den Umgang mit Patient*innen und lernen alltägliche Hindernisse zu bewältigen.
Referentinnen Hanna Schüle, MSc, Sozialarbeit, Caroline Gapp, DGKPin (Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Freitag, 16. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Supro Götzis am Garnmarkt
Beitrag 140 Euro
Anmeldung
bis 25.09.2026, maximal 22 Personen
Wenn der Arbeitsalltag besonders stressig ist, können Humor und Achtsamkeit für mehr Gelassenheit sorgen und die eigene Resilienz stärken. Beide Ressourcen ermöglichen eine innere Distanz zu herausfordernden Situationen und können für Entschleunigung sorgen. Wir eröffnen in diesem Seminar auf achtsame und humorvolle Weise neue Perspektiven auf die Arbeit, entwickeln kreative Lösungsansätze und lassen uns von der Philosophie des Clowns inspirieren. Durch praktische Methoden, Achtsamkeitsübungen, theoretischen Input, sowie Reflexion und Austausch bekommen wir Anregungen, wie wir (wieder) mehr Leichtigkeit im Arbeitsalltag finden.
Veranstaltung 2650037
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- entdecken Humor und Achtsamkeit als Ressourcen zur Stressbewältigung und zur Stärkung der eigenen Resilienz.
- finden Anregungen für mehr Humor und Leichtigkeit im Pflegealltag.
- kennen einfache praktische Achtsamkeitsübungen.
- eröffnen neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten in der Arbeit.
Referentin Mag.a Constanze Moritz, Dipl. Erwachsenenbildnerin, Clownfrau, Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung unter Supervision)
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Dienstag, 20. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Bildungshaus Batschuns
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 25.09.2026, maximal 15 Personen
Therapeutic Touch ist eine einfache Form der Energiearbeit, die leicht zu erlernen ist. Sie dient der Wiederherstellung und Harmonisierung der körpereigenen Energiefelder. Sie führt zu Entspannung, Verminderung von Stress und Ängstlichkeit, gesteigertem Wohlbefinden und Anregung der Selbstheilungskräfte. Therapeutic Touch wurde Ende der 1960er-Jahre von Prof. Krieger und D. Kunz in New York aus alten Heilweisheiten als ganzheitliche Pflegeintervention für Betreuungs- und Pflegepersonen entwickelt und in die Praxis integriert.
Veranstaltung 2650038
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
lernen die Methode und deren Umsetzung in den verschiedenen Anwendungsbereichen kennen:
- als Gesundheitsförderung,
- als komplementäre Methode bei akuten und chronischen Erkrankungen,
- als Pflegeintervention,
- als Selbstanwendung und Hausapotheke,
- als energetische Trainingsmethode mit helfenden Griffen bei Angehörigen, Bekannten und bei sich selber – Selfcare.
Referentin Josefine Hörburger, DGKPin, Netzwerk Therapeutic Touch Teacher Austria NTTTA
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Dienstag, 3. November 2026 von 14 bis 18 Uhr (4 UE)
Ort Kapuzinerkloster Feldkirch
Beitrag 80 Euro
Anmeldung
bis 09.10.2026, maximal 16 Personen
Sind Angehörige lästig, fordernd, zeitraubend oder sind sie kooperativ, unterstützend und wertschätzend? Sie, liebe Pflegerin, lieber Pfleger, entscheiden darüber mit Ihrer Haltung und Beziehungsgestaltung. Dieses Seminar beleuchtet die Grundlagen der Angehörigenarbeit und möchte Sie darin unterstützen, die Arbeit mit Angehörigen zu reflektieren und professionell zu gestalten.
Veranstaltung 2650039
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- machen eine gemeinsame Bestandsaufnahme zum Thema.
- lernen die Grundlagen professioneller Kommunikation kennen.
- frischen bereits Erlerntes und Erfahrenes zum Thema auf.
- lernen Ursachen und Auswirkungen von Kommunikationsstörungen kennen.
- erarbeiten anhand von Praxisbeispielen eine Ideensammlung zur Verbesserung und Weiterentwicklung einer gelingenden Kommunikation.
Referentin Mag.a Dr.in Margit Schäfer, Erziehungswissenschaftlerin, FH-Lektorin, Aus- und Fortbildungen für Pflegerinnen und Pfleger, Projektkoordination „Kultursensible Altenarbeit in Vorarlberg“ (2010 – 2012), Buchautorin „Soziale Kompetenzen in Gesundheitsberufen“ (2025)
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen
Termin Mittwoch, 11. November 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Hotel am Garnmarkt, Götzis
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 16.10.2026, maximal 25 Personen
Zwar ist das Jammertal in keinem Atlas zu finden, aber auf vielen Stationen und Abteilungen. An diesem Seminartag werden wir uns mit den Gründen für das Jammern befassen und weshalb Betreuungs- und Pflegepersonen besonders gefährdet sind, dies zu praktizieren. Wir werden also gemeinsam in das Jammertal gehen, um dann mit Hilfe von Instrumenten und Methoden aufzusteigen und eine Zukunftsstrategie zu schaffen, die deutlich spürbar und nachhaltig das Klima im Haus und im Team verändern kann. Und lustig geht es an diesem Tag von der Früh bis zum Schluss zu!
Veranstaltung 2650040
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- erfahren, weshalb Jammern gut und wichtig ist, aber gleichzeitig hinderlich und lähmend.
- lernen, mit „Owezahrern“ umzugehen.
- lernen die FISH-Methode kennen.
- erhalten viele Ideen aus verschiedenen Häusern im In- und Ausland, wie diese mit dem Jammertal umgehen.
Referentin Mag.a Dr.in Margit Schäfer, Erziehungswissenschaftlerin, FH-Lektorin, Aus- und Fortbildungen für Pflegerinnen und Pfleger, Projektkoordination „Kultursensible Altenarbeit in Vorarlberg“ (2010 – 2012), Buchautorin „Soziale Kompetenzen in Gesundheitsberufen“ (2025)
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen
Termin Donnerstag, 12. November 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Hotel am Garnmarkt, Götzis
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 16.10.2026, maximal 25 Personen
Menschen, die vom sogenannten Messie-Syndrom betroffen sind, leben im dauerhaften Chaos. Von der WHO wurde das Syndrom als eigen-ständiges Krankheitsbild unter dem Namen „Pathologisches Horten“ anerkannt und 2022 in den neuen ICD-11 aufgenommen. Wenn Sie als Fachkraft über Pathologisches Horten umfassend informiert sind, können ein adäquater Umgang mit der individuellen Problematik der betroffenen Person und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen. Aus dem Verstehen heraus erwächst Empathie, die in kompetentes, professionelles Handeln mündet.
Veranstaltung 2650041
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- verstehen die Ausdrucksformen der Messie-Welten.
- unterscheiden die drei verschiedenen Krankheitsbilder: Pathologisches Horten, Vermüllungs- und Verwahrlosungssyndrom.
- erfassen die Symptomatik und ihre Auswirkungen sowie deren Ursachen und Folgen.
- erlernen eine chancenreiche, konkrete Vorgehensweise entsprechend der jeweiligen Ausprägungstypologie.
- verstehen das „Bindungsbasierte Begleitungskonzept“.
- evaluieren ihre bisherigen Erfahrungen und leiten Maßnahmen ab.
Referentin Veronika Schröter, Gründerin und Leiterin des Messie-Kompetenz-Zentrums Stuttgart, Gestaltpsychotherapeutin, Autorin zum Thema Messie-Syndrom
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Manager*innen und Interessierte
Termine Mittwoch, 18. November und Donnerstag, 19. November 2026 jeweils von 9 bis 17 Uhr (16 UE)
Ort Hotel Messmer Bregenz
Beitrag 330 Euro
Anmeldung
bis 16.10.2026, maximal 12 Personen
Was brauchen Menschen kulturübergreifend für ein gelingendes, würdiges, zufriedenes Leben? Die Grundlage der vermittelten Inhalte ist das Konzept des „Raums der Würde“ von Stephan Marks. Es hilft uns, schwierige Situationen einzuordnen und erweitert unseren Horizont und damit unseren Handlungsspielraum.
Veranstaltung 2650042
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- lernen die möglichen Reaktionen eines „unwürdigen Umgangs“ kennen.
- sammeln Ideen, wie diese vermieden bzw. positiv genutzt werden können.
- profitieren im Pflege- und Betreuungsalltag, im Beratungskontext, in der Führungsposition, als Eltern, als Partner*innen und einfach als Mensch von den Erkenntnissen dieser Weiterbildung.
Referentin Petra Strickner, Leiterin Freiwilligenteam & Notfallpsychologie, carelink.ch
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Montag, 23. November 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Kapuzinerkloster Feldkirch
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 30.10.2026, maximal 15 Personen
Diese Fortbildung soll vertiefte Kenntnisse zur Kompressionstherapie bei Chronisch Venöser Insuffizienz (CVI) vermitteln. Der Schwerpunkt liegt auf den physiologischen Grundlagen der Erkrankung, der fachgerechten Anwendung von Kompressionsstrümpfen sowie Bandagierungstechniken. Ziel ist es, die Lebensqualität von Patient*innen zu verbessern und Komplikationen wie Ulcus cruris vorzubeugen.
Veranstaltung 2650043
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- wiederholen die Grundlagen der Chronisch Venösen Insuffizienz.
- vertiefen das Wissen zur Wirkweise der Kompressionstherapie auf das venöse System.
- werden sicher in der Beratung zur Auswahl der passenden Kompressionssysteme inklusive Strumpfversorgung.
- vertiefen im gemeinsamen Workshop das Anlegen von Kompressionsbandagen, Techniken zum An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen (inklusive Einsatz von Hilfsmitteln).
- erlernen Bandagierungstechniken bei ausgeprägten Symptomen und Komplikationen.
- erhalten Tipps zur Patientenberatung.
Referentin Anita Wittwer, DGKPin, Zertifiziertes Wundmanagement, MAS Wound Care FHO St. Gallen, CAS Care Management FHO St. Gallen
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen
Termin Dienstag, 24. November 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Bildungshaus Batschuns
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 30.10.2026, maximal 16 Personen
Pflegekräfte in der gerontopsychiatrischen Versorgung sind besonders häufig mit herausfordernden Verhaltensweisen konfrontiert – von Unruhe und verbaler Aggression bis hin zu körperlichen Übergriffen und akuten Gefährdungslagen. Diese Fortbildung sensibilisiert für die Entstehung und Hintergründe aggressiven Verhaltens, insbesondere bei Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Rolle in solchen Situationen, erweitern ihr Repertoire an deeskalierenden Maßnahmen und lernen, gefährliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und diesen strukturiert zu begegnen – praxisnah, rechtssicher und teamorientiert.
Veranstaltung 2650044
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- verstehen Ursachen und Dynamiken aggressiven Verhaltens bei gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen.
- analysieren ihre eigene Wahrnehmung und Reaktion in angespannten Situationen.
- lernen strukturierte Instrumente zur Risikoeinschätzung und Maßnahmenplanung kennen.
- lernen, präventive Strategien gezielt anzuwenden und Krisensituationen strukturiert zu managen.
- entwickeln ein gemeinsames Teamverständnis und sind fähig, aktiv die Deeskalationskultur zu fördern.
Referent Tobias Münzenhofer, Staatl. anerkannter Altenpfleger, geronto-psychiatrischer Pflegefachdozent und Fach-Pfleger, Trainer, Teamcoach, QM-Auditor, Praxisanleiter, algesiologische Fachassistenz
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen
Termin Donnerstag, 26. November 2026 von 9.30 bis 17.30 Uhr (8 UE)
Ort Hotel Messmer Bregenz
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 23.10.2026, maximal 20 Personen
In diesem praxisorientierten Workshop gehen die Teilnehmenden gemeinsam auf Entdeckungsreise, lernen ChatGPT von A bis Z kennen und spielen mögliche Use Cases für die Pflege durch. Sie möchten ChatGPT seine Geheimnisse entlocken und alle KI-Features einmal ausprobieren? Sie haben das ein oder andere KI-Tool vielleicht schon getestet, aber das Gefühl, das Potenzial der Technologie noch nicht voll auszuschöpfen? Dann sind Sie bei diesem Workshop genau richtig.
Veranstaltung 2650045
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- stellen den eigenen Account korrekt ein.
- lernen, mit ChatGPT zu kommunizieren.
- kennen alle Funktionen von ChatGPT.
- können ChatGPT DSGVO-konform einsetzen.
- entdecken erste Use Cases für die Pflege.
Referent Fabian Sude, Multimedia Produzent, KI-Enthusiast, Lehrbeauftragter zum Thema KI an der Fachhochschule Graubünden und der Hochschule der Künste Bern im Studiengang Multimedia Production
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Montag, 14. Dezember 2026 von 13.30 bis 17 Uhr (4 UE)
Ort Hotel am Garnmarkt, Götzis
Beitrag 90 Euro
Mitzubringen Smartphone und eigener Laptop oder Tablet mit Tastatur. Bitte vorab einen ChatGPT-Account anlegen, die kostenlose Version genügt.
Anmeldung
bis 14.11.2026, maximal 20 Personen
Vieles kann in einem Leben geschehen, was uns Menschen in eine emotionale Ausnahmesituation bringt: Ein Mensch ist gestorben und zurück bleiben trauernde Zugehörige, eine Freundin oder Kollegin erhält eine ernste Diagnose oder wurde Opfer eines Verbrechens ...
In allen Fällen stehen wir als Mitmenschen wahrscheinlich mehr oder weniger unter Druck, wenn wir den Betroffenen im Alltag oder im Beruf begegnen. Was sage ich jetzt? Sage ich überhaupt etwas? Gibt es so etwas wie „die richtigen Worte“ eigentlich? Manchmal ist jedes Wort zu viel. Ganz nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wir im Seminar erarbeiten, wie wir in diesen Begegnungen verständnisvoll und kompetent mit Betroffenen, aber auch mit uns selbst umgehen können.
Veranstaltung 2750001
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- erfahren Wichtiges über die Psychologie des Krisenerlebens.
- erlernen das Einmaleins der Notfallpsychologie.
- erkennen die Wichtigkeit von Normalisieren und Stabilisieren.
- erkennen den Zusammenhang von Halt und Schuldgefühl.
- lernen eigene Unsicherheiten und Bedürfnisse wertzuschätzen.
Referent Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, Autor, Sprecher
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Montag, 11. Januar 2027 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Hotel am Garnmarkt, Götzis
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 11.12.2026, maximal 20 Personen
Pflegekräfte sind Profis im Verarbeiten beruflicher Erlebnisse. Aber wie verarbeiten wir die tägliche Konfrontation mit menschlichen Schicksalen oder Notfällen als Pflege- oder Betreuungskräfte? Warum „brennen“ sich manche Erlebnisse ein, warum andere nicht? Was spielt sich dabei in unseren Gehirnen, unseren Körpern ab? Diesen und vielen anderen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen.
Veranstaltung 2750002
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- werfen einen Blick in das menschliche Gehirn.
- ergründen Erkenntnisse aus der Notfallpsychologie.
- nutzen Hilfestellungen aus der modernen Psychologie.
- nehmen sich Zeit für gegenseitigen Erfahrungsaustausch, ganz nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“.
- bauen ihre psychologischen Kompetenzen aus.
- können mit neuem Wissen und Fertigkeiten den beruflichen Anforderungen professionell begegnen.
Referent Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, Autor, Sprecher
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Dienstag, 12. Januar 2027 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Hotel am Garnmarkt, Götzis
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 11.12.2026, maximal 16 Personen
Bei Führungskräften, die man als „Leader“ bezeichnen kann, findet man die 4 L.I.K.E. Elemente: Loyalität zu den Mitarbeiter*innen und den eigenen Vorgesetzten, Identifikation mit der eigenen Rolle, Kompetenz und Exzellenz als Ergebnis. An diesem Tag ist Raum für Austausch und Strategien, die eigene Rolle auch in herausfordernden Zeiten so umzusetzen, dass man seinen Job gerne macht sowie für Strategien, Mitarbeiter*innen auch in bewegten Zeiten zu motivieren, zu inspirieren und zu halten.
Veranstaltung 2750003
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- lernen die Unterschiede zwischen Führung, Leitung und Management kennen.
- kennen die 6 Grundmotivatoren und erkennen das Geheimnis exzellenter Teams.
- kennen die logischen Ebenen und den Weg von der Leitung zum Leader.
- lernen, den Freiraum zwischen Vorgaben, Anforderungen und Wünschen seitens des Trägers, von Mitarbeiter*innen, von Angehörigen und Patient*innen zu finden und kreativ zu nutzen.
- lernen, wie sie mittels der Argumentationsstruktur Verständnis und Zustimmung fördern können.
- lernen, Einwände vorwegzunehmen und Commitment zu fördern.
- sind imstande, Ängste hinter Widerständen zu erkennen und konstruktiv aufzulösen.
Referent Alexander Seidl, ON zertifizierter Organisationsberater für das Gesundheitswesen mit den Schwerpunkten Führungskräfteentwicklung, Kommunikation, speziell Umgang mit Beschwerden und Konflikten, Teamentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung. Seit 2003 Geschäftsführer von health care communications, Buchautor.
Zielgruppe Führungskräfte in der Betreuung und Pflege
Termin Montag, 18. Januar 2027 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort ÖGK Dornbirn
Beitrag 290 Euro
Anmeldung
bis 18.12.2026, maximal 12 Personen
In Gesundheitsberufen fühlt man sich im Umgang mit Patient*innen, Angehörigen oder Kolleg*innen oft in der Zwickmühle: Ist man freundlich, meint man, sich an den Wünschen des anderen orientieren zu müssen, ist man bestimmt, befürchtet man, unsensibel zu sein. In diesem Seminar bekommen die Teilnehmenden praktische Strategien in die Hand, um auch in herausfordernden Situationen – wie beispielsweise fordernde, unfreundliche, uneinsichtige oder verzweifelte Angehörige oder Patient*innen – die richtigen Worte zu finden und auch emotionale Gespräche schnell auf eine sachliche Basis zu bringen – ohne sich dabei von den Emotionen anderer anstecken zu lassen.
Veranstaltung 2750004
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- lernen, auf Vorwürfe und Widerstände konstruktiv zu reagieren.
- lernen, die „Inhaltsfalle“ zu erkennen: Meist geht es dem Gegenüber um ganz etwas anderes. Aber um was?
- sind fähig, professionell auf persönliche Beleidigungen zu reagieren.
- lernen, aggressionsgeladene Situationen zu entschärfen.
- trainieren elegante Schlagfertigkeit.
- lernen freundlich, aber bestimmt klare Grenzen zu setzen.
Referent Alexander Seidl, ON zertifizierter Organisationsberater für das Gesundheitswesen mit den Schwerpunkten Führungskräfteentwicklung, Kommunikation, speziell Umgang mit Beschwerden und Konflikten, Teamentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung. Seit 2003 Geschäftsführer von health care communications, Buchautor.
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Dienstag, 19. Januar 2027 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort ÖGK Dornbirn
Beitrag 200 Euro
Anmeldung
bis 18.12.2026, maximal 12 Personen
An ihre transsilvanische Verwandtschaft mag man glauben oder nicht, aber fast jeder ist ihnen zumindest schon einmal begegnet: den Energievampiren. Menschen, die uns im Gespräch, im Miteinander Energie abzapfen. Räume, in die man hineinkommt und wahrnimmt, wie der eigene Energielevel sinkt. Man fühlt sich leer, erschöpft, ausgepumpt und weiß oft gar nicht so genau warum. Erfahren Sie, wie uns so mancher Mitmensch Energie abzapft, wie wir das erkennen, uns davor schützen und vor allem unsere Reserven wieder aufladen können.
Veranstaltung 2750005
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- erkennen persönliche Energievampire.
- lernen die Vampir- und Opfertypologie kennen.
- erfahren „Wo sind meine Belastungen und Fallen“.
- erlernen Methoden zur Wiedererweckung der Lebensgeister und zum Aufladen der eigenen Batterien.
- üben den Umgang mit persönlichen Grenzen und deren Einhaltung.
Referent Alexander Seidl, ON zertifizierter Organisationsberater für das Gesundheitswesen mit den Schwerpunkten Führungskräfteentwicklung, Kommunikation, speziell Umgang mit Beschwerden und Konflikten, Teamentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung. Seit 2003 Geschäftsführer von health care communications, Buchautor.
Zielgruppe Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin Mittwoch, 20. Januar 2027 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort ÖGK Dornbirn
Beitrag 200 Euro
Anmeldung
bis 18.12.2026, maximal 12 Personen