Fortbildungsreihe für Heimhelferinnen und Heimhelfer
Diese Fortbildungsreihe richtet sich an Personen mit einer Heimhilfeausbildung oder UBV (Unterstützung bei der Basisversorgung). Mittels Fortbildungen zu aktuellen Themen soll einerseits bereits gelerntes Wissen aufgefrischt und vertieft, aber auch Neues vermittelt werden. Im Rahmen dieser fortlaufenden Reihe werden Fortbildungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten angeboten.
Zielgruppe: Personen mit einer Heimhilfeausbildung und Personen mit einer UBV (Unterstützung bei der Basisversorgung)
In unserer täglichen Arbeit kennen wir belastende Situationen, die Stress hervorrufen und uns herausfordern. In diesem Seminar probieren wir neue Blickwinkel aus, entdecken die Haltung des Clowns und lassen uns davon inspirieren: achtsam im Hier und Jetzt ankommen, spielerisch auf die Arbeit schauen, neue Handlungsspielräume erforschen. Praktische Methoden, Körper- und Achtsamkeitsübungen, theoretischer Input, Reflexion und Austausch lassen uns (wieder) mehr Humor und Leichtigkeit in der Arbeit finden.
Veranstaltung 2654005
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- finden Anregungen für mehr Humor und Leichtigkeit im Arbeitsalltag.
- kennen Humor als Ressource zur Stressbewältigung.
- entdecken neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten in der Arbeit.
- gewinnen innere Distanz zu herausfordernden Situationen und stärken die eigene Resilienz.
Referentin Mag.a Constanze Moritz, Dipl. Erwachsenenbildnerin, Clownfrau, Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung unter Supervision
Zielgruppe Heimhelferinnen und Heimhelfer
Termin Montag, 19. Oktober 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Bildungshaus Batschuns
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 25.09.2026, maximal 15 Personen
Beschäftigte in der Pflege und Betreuung können Gewalt und Aggression in unterschiedlicher Intensität begegnen, leider bestätigen Forschungsergebnisse als auch Berichte aus der Praxis diese Erkenntnis. Viele Aspekte im Arbeitsumfeld der Betreuung bergen Konfliktpotential. Es gibt Möglichkeiten, diese zu identifizieren und Zusammenhänge zu erkennen, das Thema ist sehr gut erforscht. Es sind Deeskalationsstrategien bekannt, die helfen können, das Risiko für Gewalt und Aggression zu senken. Erleben sie an diesem Tag theoretische als auch praktische Inhalte, um dem Thema Aggressivität und Gewalt gefestigter begegnen zu können.
Veranstaltung 2654008
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- Erhalten einen Überblick der verschiedenen Arten von Gewalt und Aggression im Gesundheitswesen
- Lernen aggressionsauslösenden Reize zu identifizieren
- Können ihre eigenen Erfahrungen zum Thema evaluieren
- Werden in ihrer Wahrnehmung sensibilisiert, um mögliche Konfliktpotenziale zu erkennen
- Erhalten mit theoretischen Inhalten, als auch praktischen Übungen sehr praxisnahe Einblicke in professionelles Deeskalationsmanagement
Referent Christof Fuchs, MSc (Pflegepädagogik), DGKP (Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege), MSc, Pflegepädagoge, Deeskalationstrainer
Zielgruppe Heimhilfen, Interessierte
Termin Montag, 19. Oktober 2026, 9 bis 16.20 Uhr (8 UE)
Ort Österreichische Gesundheitskasse Dornbirn
Beitrag 180 Euro
Lockere Kleidung anziehen, festes Schuhwerk für Deeskalationsübungen
Anmeldung
bis 15.10.2026, maximal 18 Personen
In der Arbeit mit betreuten Menschen steht Beziehung im Mittelpunkt – und gerade deshalb sind klare Grenzen entscheidend. Dieses Seminar lädt dich ein, deine persönlichen Grenzen neu zu entdecken und Wege zu finden, achtsam für dich selbst zu sorgen. Wir sprechen darüber, wie du in schwierigen Situationen handlungsfähig bleibst, wenn Grenzen überschritten werden – von dir selbst oder von anderen. Gemeinsam erforschen wir in praxisnahen Übungen, Austausch und Fallbeispielen, wie echtes Mitgefühl und gesunde Distanz Hand in Hand gehen können – für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Sicherheit im beruflichen Alltag.
Veranstaltung 2654006
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- können die persönlichen Grenzen im beruflichen Kontakt bewusster wahrnehmen und klarer kommunizieren.
- können angemessene Nähe gestalten, ohne dabei die professionelle Distanz zu verlieren.
- lernen, Anzeichen von Grenzüberschreitungen zu erkennen und konstruktiv darauf zu reagieren.
- sind fähig, Strategien zur Selbstfürsorge und emotionalen Stabilität im beruflichen Alltag anzuwenden.
- reflektieren schwierige Beziehungssituationen gemeinsam und gewinnen mehr Handlungssicherheit.
Referentin Christiane Huber, MSc, DGKPin
Zielgruppe Heimhelferinnen und Heimhelfer
Termin Mittwoch, 4. November 2026 von 9 bis 17 Uhr (8 UE)
Ort Pfarrzentrum St. Martin, Dornbirn
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 09.10.2026, maximal 16 Personen
Psychiatrische Erkrankungen im Alter stellen im Pflegealltag eine besondere Herausforderung dar. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in häufige Krankheitsbilder wie Demenz, Delir, Verwirrtheit, Sucht im Alter sowie Wahnerkrankungen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Erkennen von Symptomen, sondern vor allem auf dem Verstehen des Erlebens der betroffenen Menschen. Anhand von Fallbeispielen und praktischen Übungen werden Handlungsmöglichkeiten für den Pflegealltag erarbeitet und Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen aufgebaut.
Veranstaltung 2654009
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- kennen zentrale gerontopsychiatrische Krankheitsbilder (Demenz, Delir, Sucht, Wahn, Verwirrtheit) und deren Unterschiede
- erkennen typische Symptome und können diese im Pflegealltag einordnen
- verstehen das subjektive Erleben von betroffenen Menschen besser
- unterscheiden zwischen Delir, Demenz und akuter Verwirrtheit
- entwickeln Sicherheit im Umgang mit auffälligem Verhalten
- reflektieren eigene Erfahrungen aus der Praxis anhand von Fallbeispielen
- üben konkrete Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit herausfordernden Situationen
Referent Mag. Christina Pöder, Diplomierte psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pädagogin in der Pflegeschule Vorarlberg
Zielgruppe Heimhilfen, Interessierte
Termin Montag, 16. November 2026, 09.00 bis 16.20 Uhr (8 UE)
Ort Österreichische Gesundheitskasse, Dornbirn
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
maximal 18 Personen
Psychische Krisen im Alter bleiben oft unerkannt oder werden fehlinterpretiert. Dieses Seminar widmet sich den Themen Depression, Lebensüberdruss und Suizidalität im höheren Lebensalter. Die Teilnehmenden lernen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gesprächsführung, dem Umgang mit belastenden Aussagen sowie der eigenen Haltung in herausfordernden Situationen. Durch praxisnahe interaktive Übungen und durch Fallbeispiele, wird Sicherheit im Umgang mit betroffenen Menschen aufgebaut.
Veranstaltung 2754001
Lernergebnisse – Die Teilnehmenden
- kennen typische Anzeichen von Depression im Alter und können diese von Demenz abgrenzen
- erkennen Warnsignale für Suizidalität und Lebensüberdruss
- wissen, wie sie angemessen auf suizidale Äußerungen reagieren können
- gewinnen Sicherheit in der Gesprächsführung mit betroffenen Menschen
- reflektieren eigene Unsicherheiten und Grenzen im Umgang mit Krisensituationen
- kennen grundlegende Maßnahmen und Unterstützungsangebote
- üben anhand von Fallbeispielen und Situationsdarstellungen konkrete Handlungsstrategien
Referent Mag. Christina Pöder, Diplomierte psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pädagogin in der Pflegeschule Vorarlberg
Zielgruppe Heimhilfen, Interessierte
Termin Montag, 25. Januar 2027, 09.00 bis 16.20 Uhr (8 UE)
Ort Österreichische Gesundheitskasse, Dornbirn
Beitrag 180 Euro
Anmeldung
bis 08.01.2027, maximal 18 Personen