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Der bisherige Leitfaden „Umgang mit Gewalt an pflegebedürftigen Menschen“ wurde seitens der connexia im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Amt der Vorarlberger Landesregierung umfassend überarbeitet und liegt nun als Handbuch „Gewaltschutz im Langzeitpflegebereich“ vor.
Das Handbuch wurde unter Berücksichtigung der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der Anforderungen aus der Praxis der Langzeitpflege erstellt. Es dient als Unterstützung für Mitarbeitende und Führungskräfte bei der Prävention, Erkennung und Bearbeitung von Gewaltsituationen in Pflegeeinrichtungen.
Ziel des Handbuchs ist es, den Umgang mit Gewaltsituationen zu vereinheitlichen und den Einrichtungenrechtlich fundierte sowie praxisorientierte Handlungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen. Dazu beinhaltet es unter anderem:
- Rechtliche Grundlagen und Anzeigepflichten,
- Handlungsanleitungen für Gewaltereignisse und Gewaltverdachtsfälle,
- Checklisten und Arbeitsanweisungen für Mitarbeitende und Führungskräfte,
- Informationen zu relevanten Gewaltformen,
- Empfehlungen zur Prävention, Sensibilisierung und Nachbearbeitung von Gewaltereignissen.
Mit Inkrafttreten des Handbuchs verliert der bisherige Leitfaden „Umgang mit Gewalt an pflegebedürftigen Menschen“ seine Gültigkeit.
- A3 Arbeitsanweisung > Dokumentation Gewaltereignis
- A5 Arbeitsanweisung > Anzeige durchführen MA (Mitarbeitende Gesundheitsberuf)
- A10 Arbeitsanweisung > Meldung an Dienstgeber MA (Mitarbeitende)
- A15 Arbeitsanweisung > Anzeige durchführen FK (Führungskräfte der Einrichtung)
- C1 Checkliste > Erfahrung von Gewalt MA (Mitarbeitende)
- C2 Checkliste > Verdacht auf Gewalt MA (Mitarbeitende)
- C15 Checkliste > Eingangsmeldung Gewalt FK (Führungskräfte der Einrichtung)
- D Inhaltsverzeichnis A3 MA (Mitarbeitende)
- D Inhaltsverzeichnis A4 MA (Mitarbeitende)
- D Inhaltsverzeichnis A3 FK (Führungskräfte der Einrichtung)
- D Inhaltsverzeichnis A4 FK (Führungskräfte der Einrichtung)
- E2 Empfehlungen > Maßnahmen ohne sichtbare Verletzung MA (Mitarbeitende)
- E15 Empfehlungen > Maßnahmen Opfer FK (Führungskräfte der Einrichtung)
- I1 Info > Notfallordner MA (Mitarbeitende)
- I15 Info > Notfallordner FK (Führungskräfte der Einrichtung)
- I2 Info > Gewaltformen
Menschen, die Betreuung und Pflege benötigen, möchten so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben. Auch den Angehörigen ist es oft ein Anliegen, dieses Stück Lebensqualität zu erhalten und zu unterstützen. In manchen Situationen ist dies nur möglich, wenn ständig – sowohl tagsüber als auch nachts – eine Betreuungsperson bereitsteht und hilft.
Österreichischer Pflegevorsorgebericht 2024
connexia hat gemeinsam mit der Patientenanwaltschaft des Landes Vorarlberg im Auftrag des Amtes der Vorarlberger Landesregierung einen Leitfaden zum Thema "Beschwerdemanagement in der Pflege" herausgebracht. In einem kleinen Festakt wurde diese Publikation präsentiert.
"Sich zu beschweren ist ebenso schwierig wie Beschwerden anzunehmen. Aber jede Beschwerde ist ein Qualitätsbeweis", so der Referent des Festaktes, Helmut Wallrafen-Dreisow. Wenn Beschwerden nicht als Angriff, sondern als Chance verstanden werden, so können diese den Impuls zu einer langfristigen Qualitätssicherung im Betreuungs- und Pflegebereich geben. Voraussetzung dafür ist eine gelingende Kommunikation zwischen Pflegenden, Bewohnerinnen und Bewohnern und Angehörigen. Der Leitfaden bietet anhand von wissenschaftlichen Beiträgen und Erfahrungsberichten einen vertiefenden Einblick in die Möglichkeiten, Abläufe und Systeme des Beschwerdemanagements.
"Dieser Leitfaden soll Anregung und Unterstützung für eine beschwerdefreundliche und qualitätsfördernde Kultur im Betreuungs- und Pflegebereich Vorarlbergs sein", betonte Landesrätin Dr. Greti Schmid.
Der Leitfaden ist bereits der vierte einer Reihe zu den Themen "Pflegeheime und Architektur", "Pflegeheime und Angehörige" und "Pflegeheime und Ehrenamt".
Leitfaden
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Leitfaden
Der präventive Hausbesuch bietet niederschwellig Informationen, Beratung und Anleitung zu Themen der selbstständigen Lebensführung, Gesunderhaltung und Krankheitsvermeidung für interessierte Menschen ab 75 Jahren in deren häuslicher Umgebung.
Konzept
Glossar - Betreuung und Pflege