Veranstaltung 1950036

Das Korsakow-Syndrom - eine spezielle Herausforderung

Das Korsakow-Syndrom wird zu den amnestischen Syndromen gerechnet, da anders als bei den Demenzerkrankungen ein Teil der Intelligenzleistungen, abgesehen von der Gedächtnisstörung, weitgehend intakt sind. Affektverflachung und Antriebsstörung sowie mangelnde Krankheitseinsicht beeinträchtigen das Sozial- und Kommunikationsverhalten. Die für das Syndrom typischen Konfabulationen, mit denen Betroffene versuchen  ihre Erinnerungslücken zu füllen, wirken oft befremdlich und werden nicht selten als bewusstes Lügen oder Ähnliches fehlinterpretiert. Betätigungen im Rahmen von Alltagstätigkeiten und der Einsatz von handwerklich-gestalterischen Techniken können den Betroffenen, die aufgrund ihrer Gedächtnisstörung unter Desorientierung leiden, Orientierung und Halt geben und somit erheblich zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Sofern das Korsakow-Syndrom durch langjährigen Alkoholabusus hervorgerufen wurde, müssen auch körperliche Beeinträchtigungen, am häufigsten eine ausgeprägte Polyneuropathie, beachtet werden.

Inhalt

  • Refresher Alkoholabusus
  • Refresher Korsakow-Syndrom
  • Eigenes Verhalten gegenüber Korsakow-Kranken
  • Ziele der Arbeit
  • Praktische Anleitung
  • Menschen mit schwerem Korsakow-Syndrom
  • Kollegiale Beratung zu eingebrachten Fallbeispielen der Teilnehmenden

      Referentin
      Ann-Kathrin Blank
      Ergotherapeutin
      Zielgruppe
      Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
      Termin
      Donnerstag, 31.10.2019, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)
      Ort
      Hotel Messmer, Bregenz
      Beitrag
      115 Euro, inkl. 10 % USt.
      Anmeldung
      bis 20.09.2019, maximal 16 Personen


      • Bildungsprogramm Herbst 2019

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