Veranstaltung 1850037

Verantwortlichkeit in der Pflege im rechtlichen Sinn
Delegation/Subdelegation und Aufsicht bei Pflegesituationen

Wesentlicher Bestandteil der GuKG Novelle 2016 ist die Ablösung der Tätigkeitsbereiche durch Kompetenzen, allen voran die pflegerische Kernkompetenz. Der vormals eigenverantwortliche Bereich im Sinne fachlicher Weisungsfreiheit als unverzichtbare Pflicht verlangt diplomierten Pflegepersonen mehr als bisher ab, pflegerische Entscheidungen eigenständig zu treffen. Dies wird sich sowohl in der stationären als auch in der mobilen Pflege als große Herausforderung erweisen, auf Grund der jahrzehntelangen Sozialisierung der Pflegepersonen als Mitverantwortliche bei medizinischer Diagnostik und Therapie.

Die Übernahme der Gesamtverantwortung für den Pflegeprozess als pflegerische Kernkompetenz stellt eine besondere Chance für die künftige Rolle und das Aufgabenfeld der Pflege als gleichwertiger Partner zur Medizin und anderen Gesundheitsberufen in interdisziplinären Teams dar. Was bedeutet der Begriff Gesamtverantwortung im fachlichen bzw. gesetzlichen Kontext mit dem Pflegeprozess? Welche Aspekte sind im Kontext der Delegation und Aufsicht relevant? Welche arbeitsorganisatorischen Herausforderungen und Chancen ergeben sich? Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich Beispielen aus der eigenen Praxis anzunähern.

Referentin
Mag.a Christine Bretbacher, BA, DGKPin, Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Oberösterreich. Seit 2008 Gesundheits- und Soziale Dienste–Bezirkspflegedienstleiterin
Zielgruppe
Diplomierte Pflegepersonen
Termin
Montag, 15.10.2018, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)
Ort
Kapuzinerkloster Feldkirch
Beitrag
170 Euro, inkl. 10 % USt.
Anmeldung
bis 21.09.2018, maximal 20 Personen


  • Bildungsprogramm Frühjahr 2019
  • 10 Jahre Ausbildung Heimhilfe

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