Veranstaltung 1850039

Halt geben, wenn es (fast) nicht auszuhalten ist
Tiefe existenzielle Verzweiflung - die Konfrontation mit der unmittelbaren,
eigenen Endlichkeit


Die tiefe existenzielle Verzweiflung belastet Menschen mit einer todbringenden Erkrankung und deren Angehörige. Primär fallen medikamentös kaum kontrollierbare körperliche oder psychische Symptome auf, sowie der Wunsch nach Beschleunigung des Sterbeprozesses. Gleichzeitig besteht bei den Betroffenen oft eine ausgeprägte Einschränkung der Kommunikation bis hin zur völligen Sprachlosigkeit. Aufgrund der ansteckenden Natur des Leidens im Sinne einer Identifikation werden Angehörige und Betreuende von denselben Leidens-aspekten belastet wie die Erkrankten. Gleichzeitig besteht ein Handlungsdruck. Wegen des Gefühls von Hilflosigkeit und Inkompetenz distanzieren sich Betreuungs- und Pflegepersonen von den Betroffenen, was zu einer Verschlechterung der Betreuungsqualität führen kann.

Inhalte und Ziele

  • Was löst Leiden/Verzweiflung aus?
  • Ausdrucksformen von existenzieller Verzweiflung/Leiden
  • Welche Unterstützung kann den Leidenden angeboten werden?
  • Umgang mit existenzieller Verzweiflung im Team – Möglichkeiten der inneren/äußeren Distanzierung
  • Worauf achten – für sich selbst, für den Einzelnen und im Team?

    Referierende
    Dr. med. Christoph Gabl, MSc (Palliative Care), Leitender Arzt im Mobilen Palliativteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
    Mag.a Elisabeth Draxl, DGKPin, Existenz-Analytikerin
    Zielgruppe
    Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
    Termin
    Mittwoch, 17.10.2018, von 9.30 bis 17.30 Uhr (8 UE)
    Ort
    Kapuzinerkloster Feldkirch
    Beitrag
    170 Euro, inkl. 10 % USt.
    Anmeldung
    bis 21.09.2018, maximal 20 Personen


    • Bildungsprogramm Frühjahr 2019
    • 10 Jahre Ausbildung Heimhilfe

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