Veranstaltung 1850051

Unterstützende Kommunikation

Wir begleiten eine beträchtliche Zahl an Menschen, deren sprachliche Kommunikation eingeschränkt ist. Daher gilt es, dieser Personengruppe neue Chancen im Bereich der Kommunikation zu eröffnen. Die unterstützende Kommunikation umfasst all jene Maßnahmen, die die Situation von Menschen mit Beeinträchtigungen im Bereich der Kommunikation und damit deren Verständigung verbessern. Das große Ziel liegt darin, die Selbst- und Mitbestimmung von allen Menschen durch entsprechende Kommunikationsmöglichkeiten im Alltag zu erhöhen. Jeder Mensch kommuniziert über bestimmte Kommunikationsformen mit bestimmten Kommunikationsfunktionen (Absichten) mit seinem sozialen Umfeld. Die Herausforderung liegt darin, dass die Gesprächspartner durch entsprechende Kommunikationssysteme auch den Inhalt und die Themen verstehen können. Dazu bedarf es einiger Grundprinzipien: Man geht davon aus, dass jeder Mensch etwas zu sagen hat, wenn man ihm mit Wertschätzung begegnet und ihn dabei unterstützt. Dieses Selbstverständnis soll dazu führen, auch Menschen mit schweren Kommunikationsbeeinträchtigungen an ihrem sozialen Leben teilhaben zu lassen.

Ziel ist eine Einführung ins Thema der unterstützenden Kommunikation zu geben. Anhand von Praxisbeispielen werden verschiedene Möglichkeiten erläutert. Dies reicht von körpereigenen Gebärden über Kommunikationstafeln bis hin zu komplexen elektronischen Kommunikationsmitteln.

Referent
Reinhard Wohlgenannt, Berater unterstützende Kommunikation
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte
Termin
Dienstag, 27.11.2018, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)
Ort
Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast
Beitrag
140 Euro, inkl. 10 % USt.
Anmeldung
bis 02.11.2018, maximal 16 Personen


  • Bildungsprogramm Frühjahr 2019
  • 10 Jahre Ausbildung Heimhilfe

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