Veranstaltung 1950012

Suchterkrankte unter 65 Jahren
Umgang mit Klienten und Klientinnen mit komplexen Bedürfnissen

Die Sozialwissenschaften identifizieren „komplexe Bedürfnisse“, wenn mindestens zwei der vier folgenden Kriterien erfüllt werden: psychische Erkrankung, Lernschwäche, risikoreicher Substanzenkonsum, herausforderndes Verhalten. Erfahrungen aus der Praxis zeigen uns, dass diese Kriterien zumeist kombiniert mit schweren, sozialen Problemlagen auftreten. Im Aktionsplan für psychische Gesundheit der WHO finden sich unter den zehn führenden Ursachen krankheitsbedingter Behinderungen drei psychische Erkrankungen: Depression – Alkoholkrankheit – Demenz. Diese Personengruppe erlebt Nachteile auf allen gesellschaftlichen Ebenen, insbesondere in der Gesundheitsversorgung und im Themenfeld Wohnen.

Inhalt

  • Wesentliche diagnostische Kriterien der Suchterkrankung
  • Psychosoziale Anamnese
  • Soziallandschaft Vorarlberg (Fokus: Sucht und sozialpsychiatrisch)
  • Grundhaltung in der Suchtarbeit (Werte, Normen, Rollentheorie etc.)   
  • Fallbeispiele aus der eigenen Praxis
  • Didaktische Übungen (Wertehaltung, Rollenkonflikte, persönliche Grenzen etc. im Umgang mit Suchterkrankten)

Referierende 
Nikolaus Blatter, MSc
Hilfeplaner, Amt der Vorarlberger Landes-regierung, Abteilung Gesellschaft,
Soziales und Integration (IVa)
Mag.a Christine Wachter
Mitarbeiterin der Nachbetreuungs-Wohn-gemeinschaft der Caritas in Feldkirch
Zielgruppe
Betreuungs- und Pflegepersonen, Case Managerinnen und Manager, Interessierte
Termin
Mittwoch 10.04.2019, von 8.30 bis 16.30 Uhr (8 UE)
Ort
Kolpinghaus Götzis
Beitrag
50 Euro, inkl. 10 % USt.
Anmeldung
bis 15.03.2019, maximal 16 Personen


  • Bildungsprogramm Frühjahr 2019

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